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Zuckerberg weist Vorwürfe von Facebook-Whistleblowerin zurück

·Lesedauer: 1 Min.
Facebook-Chef Zuckerberg (AFP/MANDEL NGAN)

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat die Vorwürfe der Whistleblowerin Frances Haugen zurückgewiesen, wonach der Konzern Kindern schade und die gesellschaftliche Spaltung anheize. Die Behauptung, dass das Unternehmen den Profit über Sicherheit und Wohlergehen stelle, sei "einfach nicht wahr", erklärte Zuckerberg am Dienstag in einer ausführlichen Mitteilung an die Angestellten, die er auf seinem Facebook-Konto veröffentlichte.

 "Ich kenne kein Technologieunternehmen, das Produkte herstellen will, die Menschen wütend oder depressiv machen", erklärte der Facebook-Gründer. Er ging auf zahlreiche Punkte ein, die Haugen am Dienstag bei einer Anhörung im US-Kongress genannt hatte. "Wenn wir die Forschung ignorieren wollten, warum schaffen wir dann ein Forschungsprogramm, um diese wichtigen Probleme zu verstehen?", fragte er. "Wenn wir uns nicht um den Kampf gegen schädliche Inhalte sorgen, warum stellen wir dann so viele Leute ein, die sich darum kümmern?"

Schwere Vorwürfe vor dem Untersuchungsausschuss

Haugen warf Facebook vor dem Unterausschuss für Verbraucherschutz, Produktsicherheit und Datensicherheit vor, eigene Gewinne über die Sicherheit von Menschen zu stellen - mit verheerenden Folgen für Menschen, Demokratie und Gesellschaft. Sie forderte eine strenge Regulierung des Online-Riesen.

 Haugen hatte sich erst am Sonntag nach Enthüllungen über schädliche Auswirkungen der Facebook-Plattformen für Jugendliche als Whistleblowerin zu erkennen gegeben. Sie habe konzerninterne Untersuchungsergebnisse an das "Wall Street Journal" weitergegeben.

 Die Zeitung hatte berichtet, Facebook sei bei seinen eigenen Untersuchungen selbst zu dem Schluss gekommen, dass insbesondere die Plattform Instagram der psychischen Gesundheit von Jugendlichen schaden könne. So zitierte die Zeitung den Satz: "Wir machen Probleme mit dem eigenen Körperbild für eine von drei Teenagerinnen schlimmer."

 ck/

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