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Zooplus-Aktie: Will Käufer etwa Bieterkrieg unterbinden?

·Lesedauer: 2 Min.

Bei der Zooplus-Aktie (WKN: 511170) könnte sich weiterhin ein Bieterkrieg ergeben. Unterm Strich ist die Ausgangslage eigentlich vergleichsweise klar: Sowohl EQT als auch Hellman & Friedman buhlen um die Gunst der jetzigen Besitzer. Das hat in den vergangenen Wochen zu so mancher Schlagzeile geführt.

Zuletzt schien EQT ein wenig die Nase vorn zu haben. Mit einem kolportierten Kaufpreis von 470 Euro je Aktie hängt der Finanzinvestor seinen Wettbewerber ein wenig ab. Damit schien sich abzuzeichnen, dass Hellman & Friedman mit seinem im Vorfeld erhöhten Angebot von 390 Euro je Aktie auf 460 Euro nicht jeden Interessenten abschrecken konnte. Immerhin hat es jedoch bei KKR geklappt.

Einige Investoren spekulieren jetzt auf einen weiteren Bieterkrieg bei der Zooplus-Aktie. Das wiederum verdeutlicht auch ein Aktienkurs von 483,00 Euro, der gemessen am gebotenen Kaufpreis ein wenig höher notiert. Allerdings möchte ein potenzieller Käufer das Drehen an der Preisschraube womöglich unterbinden.

Zooplus-Aktie: Weitere Preissteigerung?

Der potenzielle Käufer, der jetzt an der Reihe ist, nachzuziehen, liefert zum Ende der Woche. Allerdings scheint man einen eskalierenden Bieterkrieg augenscheinlich unterbinden zu wollen. Definitiv eine interessante Entwicklung an dieser Stelle.

So bietet Hellman & Friedman für die Zooplus-Aktie ebenfalls 470 Euro je Aktie. Das heißt, dieser Kaufpreis zieht lediglich mit dem Angebot von EQT gleich. Grundsätzlich steckt natürlich ein gewisses Kalkül hinter diesem Schritt. Für mich vor allem eines, das Preissteigerungen unterbinden soll.

Ein Gleichziehen könnte das Rennen zwischen EQT und Hellman & Friedman wieder offener machen. Das bedeutet konkret, dass sich Investoren der Zooplus-Aktie im Moment zwischen den beiden Angeboten entscheiden können. Wobei sie sich inhaltlich nicht wirklich unterscheiden. Ob das dazu führt, dass ein Investor am Ende die Nase vorn hat? Möglich.

Allerdings können wir mehrere Dinge hiervon mit Blick auf die Übernahme ableiten. So könnte Hellman & Friedman im Worst-Case-Szenario vielleicht nicht mehr bereit sein, an der Preisschraube noch konsequenter nach oben zu drehen. Aber auch EQT könnte nachlegen und eine eher moderate Bieterschlacht auslösen. Ob Hellman & Friedman irgendwann noch einmal „qualitativ“ nachlegt? Eine spannende Ausgangslage, die wir hier jetzt vorfinden.

Keine signifikante Erhöhung

Im Moment können wir mit Blick auf die Zooplus-Aktie jedenfalls sagen: Es gibt im Moment keine wesentliche Veränderung. Zumindest nicht für die bisherigen Investoren. Weiterhin ist ein Kaufpreis von 470 Euro je Aktie im Raum. Nur, dass sich Verkäufer jetzt zwischen zwei inhaltlich gleichen Offerten entscheiden können.

Die nächsten Tage und Wochen dürfte sich abzeichnen, wie es weitergeht. Vielleicht gibt es erneut Erhöhungen. Oder aber ein Parallelangebot, das erhalten bleibt. Die Zeit wird zeigen, ob die Causa doch noch eskaliert oder wir das Ende der Bieterschlacht schon relativ früh gesehen haben.

Der Artikel Zooplus-Aktie: Will Käufer etwa Bieterkrieg unterbinden? ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Motley Fool Deutschland 2021

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