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ZEW-Erwartungen erholen sich leicht - bleiben aber negativ

(Bloomberg) -- Die Konjunkturerwartungen der Finanzmarktexperten in Deutschland haben sich den zweiten Monate in Folge leicht erholt, bleiben aber per Saldo im Pessimismus verheißenden negativen Bereich.

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Die ZEW-Konjunkturerwartungen liegen mit minus 11,4 Punkten um 0,9 Zähler über dem Wert vom August und fallen somit auch besser aus als die durchschnittliche Erwartung der von Bloomberg befragten Volkswirte. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage verschlechtert sich allerdings um weitere 8,1 Punkte auf minus 79,4 Zähler.

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“Die positiveren Konjunkturerwartungen für Deutschland gehen mit einem deutlich optimistischeren Ausblick bezüglich der Entwicklung auf den internationalen Aktienmärkten einher”, erklärte ZEW-Präsident Achim Wambach. “Dies ist zumindest teilweise der Tatsache geschuldet, dass der Anteil der Befragten, die von stabilen Zinsen im Euroraum und den USA ausgehen, weiter gestiegen ist.” Zudem werde eine weitere Lockerung der Zinspolitik in China erwartet.

Die aktuelle konjunkturelle Lage in Deutschland werde indessen noch pessimistischer eingeschätzt als im August. “Diese Entwicklung relativiert die leicht gestiegenen Erwartungen bezüglich der konjunkturellen Lage auf Sicht von sechs Monaten”, so Wambach.

Die deutsche Wirtschaft kämft seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine und dem dadurch verursachten Energieschock mit einer sinkenden Nachfrage. Die Produktion stagnierte im zweiten Quartal nach einer Rezession in den vorangegangenen sechs Monaten.

Die Europäische Kommission senkte am Montag ihre Wachstumsprognose und sagte voraus, dass Deutschland die einzige große Volkswirtschaft der Eurozone sein wird, die in diesem Jahr schrumpfen wird. Diese Einschätzung nährt die Sorge, dass eine Phase schwacher Wirtschaftsleistung anbricht.

Außerdem belasten die Inflation und die härteste geldpolitische Straffungskampagne in der Geschichte der Europäischen Zentralbank die Aussichten. Die Währungshüter entscheiden diese Woche, ob sie die Zinssätze zum zehnten Mal in Folge anheben werden.

Überschrift des Artikels im Original:German Investor Outlook Improves But Still Signals Weak Momentum

(Neu: Weitere Details)

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