Deutsche Märkte schließen in 6 Stunden 27 Minuten
  • DAX

    13.867,27
    -6,70 (-0,05%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.599,94
    -2,47 (-0,07%)
     
  • Dow Jones 30

    30.996,98
    -179,02 (-0,57%)
     
  • Gold

    1.855,10
    -1,10 (-0,06%)
     
  • EUR/USD

    1,2149
    -0,0025 (-0,21%)
     
  • BTC-EUR

    27.161,28
    -328,45 (-1,19%)
     
  • CMC Crypto 200

    667,68
    -9,22 (-1,36%)
     
  • Öl (Brent)

    52,66
    +0,39 (+0,75%)
     
  • MDAX

    31.696,82
    +61,31 (+0,19%)
     
  • TecDAX

    3.383,00
    +12,42 (+0,37%)
     
  • SDAX

    15.629,30
    +34,06 (+0,22%)
     
  • Nikkei 225

    28.822,29
    +190,84 (+0,67%)
     
  • FTSE 100

    6.685,19
    -9,88 (-0,15%)
     
  • CAC 40

    5.540,39
    -19,18 (-0,34%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.543,06
    0,00 (0,00%)
     

Zertifizierung der US-Wahlergebnisse im US-Kongress beginnt

·Lesedauer: 1 Min.

WASHINGTON (dpa-AFX) - Das US-Repräsentantenhaus und der Senat sind am Mittwoch in Washington zu einer gemeinsamen Sitzung zusammengekommen, um den Sieg des Demokraten Joe Biden bei der US-Präsidentschaftswahl offiziell zu bestätigen. Dies ist üblicherweise eine Formalie im Nach-Wahl-Prozedere der Vereinigten Staaten. Diverse Republikaner aus beiden Kongresskammern haben jedoch angekündigt, Einspruch gegen die Resultate aus mehreren US-Bundesstaaten einzulegen - angetrieben durch unbelegte Betrugsbehauptungen des amtierenden Präsidenten Donald Trump. Damit können sie erzwingen, dass sich beide Kammern jeweils zu getrennten Sitzungen zurückziehen müssen, um die Einwände zu debattieren und am Ende abzustimmen, ob sie diesen folgen oder nicht. Dies dürfte die Abläufe erheblich verzögern und dafür sorgen, dass sich die Sitzung bis in den Donnerstag zieht.

Aussicht auf Erfolg hat die Störaktion nicht. Beide Kongresskammern müssten einem Einspruch zustimmen, was angesichts der Mehrheit der Demokraten im Repräsentantenhaus als ausgeschlossen gilt.

Der Republikaner Trump hatte die Präsidentschaftswahl Anfang November mit deutlichem Abstand gegen seinen demokratischen Herausforderer Biden verloren. Trump weigert sich aber, seine Niederlage einzugestehen. Er behauptet, er sei durch massiven Betrug um den Sieg gebracht worden. Weder Trump noch seine Anwälte legten stichhaltige Beweise dafür vor. Dutzende Klagen des Trump-Lagers wurden bislang von Gerichten abgeschmettert, auch vom Obersten US-Gericht.

Die Wahlleute aus den Bundesstaaten haben Bidens Sieg bestätigt. Der Demokrat kam auf 306 der 538 Stimmen - 36 mehr als erforderlich. Für Trump stimmten 232 Wahlleute. Die Resultate aus den US-Staaten werden bei der Kongresssitzung verlesen und gezählt. Am Ende wird das Endresultat verkündet. Dann ist amtlich, wer die Wahl gewonnen hat.