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Zeitungsverleger wollen um Zustellförderung des Staates kämpfen

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Nach dem Scheitern der staatlichen Förderung für die Zustellung von gedruckten Zeitungen wollen Verleger in der nächsten Legislaturperiode einen neuen Anlauf nehmen. "Eine Bundesregierung, die mit ihrer Politik zeitungslose Landstriche in Deutschland riskiert", nehme den Menschen ein wesentliches Element von gesellschaftlicher Teilhabe, sagte der Präsident des Bundesverbandes Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), Mathias Döpfner, am Dienstag in seiner Rede auf einem digitalen Verlegerkongress.

Döpfner, der auch Chef des Medienkonzerns Axel Springer ist, betonte: "Die letzte Bundesregierung wollte die Pressezustellung am Ende nicht fördern. Das ist bedauerlich. Weil es hier nicht um staatliche Mittel dafür geht, dass unsere Branche Papier von hier nach da trägt. Es geht um viel mehr. Deutschland braucht eine grundsätzliche Debatte über gesellschaftliche Teilhabe."

Die schwarz-rote Koalition im Bund hatte über einen längeren Zeitraum an einer staatlichen Förderung von Presseverlagen in Millionenhöhe gearbeitet. Es wurden mehrere Optionen geprüft und verfolgt - am Ende wurde das Vorhaben gestoppt.

Hintergrund der Pläne zu einer staatlichen Förderung ist, dass Verlage gestiegene Zustellkosten beklagen. Das liegt zum Beispiel daran, dass die Auflagen von gedruckten Produkten gesunken sind. Die Zustellung ist damit auch in ländlichen Regionen teurer geworden. Die Medienhäuser führen den Mindestlohn als weiteren Punkt an. Die Förderung sollte langfristig Pressevielfalt in Deutschland erhalten und auch in ländlichen Regionen die Zustellung der gedruckten Blätter und Magazine sichern.

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