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Yep, Warren Buffett könnte seine eigene Regel brechen

·Lesedauer: 2 Min.
Warren Buffett

Warren Buffett folgt gewissen Regeln, wie man erfolgreich investiert. So geht es beispielsweise darum, unternehmensorientiert eine Auswahl bei Aktien zu treffen. Oder auch, langfristig einen Buy-and-Hold-Ansatz durchzuziehen. Und eben auch, günstige Kurse zu nutzen, um das Renditepotenzial deutlich zu erhöhen.

Für gewöhnlich hält sich Warren Buffett an die eigenen Regeln. Das ist ein Wegbereiter seines über fünf Jahrzehnte andauernden, marktschlagenden Erfolgs. Allerdings könnte es jetzt eine Regel geben, an die sich das Orakel von Omaha möglicherweise nicht mehr hält. Blicken wir im Folgenden darauf, welche das ist. Und woran das liegen könnte.

Warren Buffett: Bricht er jetzt diese Regel?

Warren Buffett hat sich, wie gesagt, bereits des Öfteren dahin gehend geäußert, wie man vom Ansatz her erfolgreich investieren kann. Aber auch Dinge, die man meiden sollte, und schlechte Investitionen sind ein Thema gewesen. Das Orakel von Omaha hat dabei vor einigen Jahren einen Leitsatz aufgestellt, der jetzt überaus relevant sein dürfte:

Das Einzige, was ich Ihnen sagen werde, ist, dass die schlechteste Investition, die Sie haben können, Bargeld ist.

Ein wirklich verblüffendes Zitat, das in Anbetracht der geringen und teilweise negativen Zinsen absolut wahr ist. Allerdings im Kontext von Warren Buffett mit seiner Beteiligungsgesellschaft überaus relevant. Das Orakel von Omaha ist zwar bekannt dafür, stets einen Teil seiner Mittel liquide zu halten. So hat der Starinvestor einmal gesagt, mindestens 20 Mrd. US-Dollar in Cash zu halten, um bei sich ergebenden Chancen liquide zu sein. Vielleicht hat sich dieser Betrag inzwischen ein wenig angepasst.

Die derzeitigen 145 Mrd. US-Dollar, die bei dem Konglomerat in Crash liegen, dürften jedoch deutlich zu viel sein. Warren Buffett bricht hier möglicherweise die selbst aufgestellte Regel. Das finanzielle Polster führt schließlich zu kaum er bis gar keiner Rendite.

Die Frage nach dem Warum

Was bleibt, ist natürlich die Frage, warum Warren Buffett die hier aufgestellte Regel bricht. Eine überaus interessante Frage, die wohl auf einen Aspekt zurückzuführen ist: Mangelnde Möglichkeiten. Es ist schließlich nicht so, als würde das Orakel von Omaha nicht mehr investieren. Unter anderem sind Aktienrückkäufe zuletzt das Mittel der Wahl gewesen.

Allerdings schien es zuletzt, als würde der Starinvestor kaum geeignete Investitionsziele finden. Zudem hat es Spekulationen gegeben, wonach das Orakel von Omaha noch einmal einen größeren Deal einfädeln möchte. Das würde vielleicht bedeuten, dass es noch einmal einen Zukauf in Gänze gibt und keine bloße Aktienbeteiligung. Womöglich bleiben die liquiden Mittel auch deshalb trocken.

Trotzdem: Formal gesehen bricht Warren Buffett mit den 145 Mrd. US-Dollar in Cash seine eigene Regel. Bleibt bloß die Frage, wie lange noch. Beziehungsweise, welchen Ausweg es daraus geben wird.

Der Artikel Yep, Warren Buffett könnte seine eigene Regel brechen ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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