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'WSJ': Chinesische Behörden könnten Verbot neuer Nutzer für Didi aufheben

NEW YORK (dpa-AFX) - Chinesische Aufseher könnten laut einem Pressebericht die Überprüfung des Fahrdienstvermittlers Didi <US23292E1082> abschließen und das Verbot für die Aufnahme neuer Nutzer beenden. Für Didi und zwei weitere in den USA an der Börse notierte Firmen könnten die Erleichterungen diese Woche zum Tragen kommen, berichtete das "Wall Street Journal" ("WSJ") am Montag und berief sich dabei auf mit der Sache vertraute Personen. Die an der US-Börse notierten Didi-Papiere legten vorbörslich um 45 Prozent zu. Den Technologie-Auswahlindex Hang Seng Tech in Hongkong trieben die Nachrichten um fast 5 Prozent in die Höhe.

Die mobilen Apps von Didi, der Logistikplattform Full Truck Alliance und der Arbeitsvermittlung Kanzhun dürften dann auch wieder in den Appstores in der Volksrepublik angeboten werden - seit dem Beginn der Untersuchungen rund um Datensicherheit und nationale Sicherheit im vergangenen Juli war das nicht mehr der Fall. Der Börsengang von Uber-Konkurrent Didi in New York Ende Juni 2021 war der größte eines chinesischen Unternehmens seit der Erstnotiz des Onlinehändlers Alibaba 2014 - von Beginn an wurde er von massiver Kritik der chinesischen Behörden begleitet. Zwischenzeitlich wurde auch spekuliert, dass Didi seine Notierung am US-Aktienmarkt aufgeben könnte.

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