Deutsche Märkte geschlossen
  • Nikkei 225

    27.935,62
    +113,86 (+0,41%)
     
  • Dow Jones 30

    34.022,04
    -461,68 (-1,34%)
     
  • BTC-EUR

    50.291,31
    -779,98 (-1,53%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.442,71
    -26,37 (-1,79%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.254,05
    -283,64 (-1,83%)
     
  • S&P 500

    4.513,04
    -53,96 (-1,18%)
     

Worst-Case: Nur das könnte meine Investitionsthese bei Walt Disney vernichten

·Lesedauer: 2 Min.
Marken Disney
Marken Disney

Ein Worst-Case-Szenario bei der Aktie von Walt Disney (WKN: 855686), das meine Investitionsthese vernichten könnte? Ja, das gibt es natürlich. Im Endeffekt gibt es schließlich bei jeder Aktie Chancen und Risiken. Sowie etwas, das man als Investor von seiner Aktie einfach erwartet.

Bei mir persönlich gibt es vor allem eine Sache, die eine Investitionsthese bei Walt Disney zu einem jähen Ende führen könnte. Aber wir können auch festhalten: Mittel- bis langfristig ist dieses Szenario eigentlich unwahrscheinlich. Riskieren wir einen Blick darauf, was das ist. Sowie auch, warum ich mir nicht so viele Sorgen um das Risiko mache.

Walt Disney: Worst-Case für die Investitionsthese

Bei der Aktie von Walt Disney rechne ich grundsätzlich mit einem: nämlich Wachstum. Beim US-amerikanischen Medien- und Freizeitkonzern sehe ich insbesondere durch das Streaming jede Menge Wachstumspotenzial. Mittel- bis langfristig sollte es daher Wachstum geben.

Das, was meine Investitionsthese daher zerstören könnte, wäre Stagnation. Für mich ein Worst-Case-Szenario beim US-amerikanischen Medien- und Freizeitkonzern. Ganz einfach, weil ich kein klassischer Value-Investor bin, der im Zweifel auch damit zurechtkäme, dass der Konzern zeitlose Umsätze und Gewinne generiert. Aber: Glücklicherweise sind wir beim Wachstum nicht bloß vom Streaming abhängig.

Nein, denn Walt Disney dürfte auch andere Treiber besitzen, die zumindest zu moderaten Zuwächsen führen können. So sind die Freizeitparks im Grunde genommen sehr exklusiv und beliebt. Hier könnte das Management stets langfristig an der Preisschraube drehen, um zumindest moderate Zuwächse zu generieren. Zudem könnte man im Zweifel Content anders als mit Streaming monetarisieren. Content-Universen wir Star Wars oder auch Marvel locken schließlich mit weiteren Adaptionen, notfalls im Kino.

Ich persönlich glaube daher: Ein moderates Wachstum gehört eigentlich stets zur Aktie von Walt Disney. Diese Qualität ist im Endeffekt auch der Grund, warum ich investiert habe. Weder eine Pandemie noch ein einzelnes Quartal mit einem langsameren Streaming-Wachstum rütteln hier so schnell dran.

Nichts, worüber ich mir Sorgen mache

Dass Walt Disney daher mittel- bis langfristig aufhört zu wachsen, ist mein Worst-Case-Szenario. Aber eines, von dem ich persönlich glaube, dass es eher unwahrscheinlich ist. Dafür besitzt der US-Konzern, mal abgesehen von der Pandemie, einfach ein zu starkes und diversifiziertes Geschäftsmodell im Medien- und Freizeitbereich. Selbst die Preissetzungsmacht kann zu Wachstum führen.

Stagnation wäre hier jedoch ein Game-Changer für mich. Vor allem mit Blick auf ein eigentlich ambitioniertes Streaming-Vorhaben und die Qualität der Freizeitparks. Eigentlich erwarte ich, dass der US-Konzern nach der Pandemie sein volles Potenzial ausspielt. Und vor allem durch den jüngsten Streaming-Erfolg zeigt, dass man inzwischen ein ganz anderer Konzern ist.

Der Artikel Worst-Case: Nur das könnte meine Investitionsthese bei Walt Disney vernichten ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

Mehr Lesen

Vincent besitzt Aktien von Walt Disney. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Walt Disney.

Motley Fool Deutschland 2021

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.