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Ihr wollt wissen, ob der Aktienmarkt seinen Tiefpunkt erreicht hat? Beobachtet den Bitcoin, rät Investorenlegende Mark Mobius

Mark Mobius. - Copyright: South China Morning Post/Getty Images
Mark Mobius. - Copyright: South China Morning Post/Getty Images

Die Entwicklung des Bitcoins soll Aktienanlegern Aufschluss darüber geben, wohin sich der Aktienmarkt entwickelt, das denkt zumindest der bekannte Investor Mark Mobius – und erklärte dies in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit „Bloomberg“.

„Kryptowährungen sind ein Maß für die Stimmung der Anleger“, sagte er. „Wenn der Bitcoin fällt, fällt am nächsten Tag auch der Dow Jones. Das ist das Muster, das man sieht. Das zeigt, dass Bitcoin ein Frühindikator ist.“

Die Aussagen des Milliardärs und Mitbegründers von Mobius Capital Partners kommen inmitten eines „Krypto-Winters“, in dem Kryptowährungen massiv an Wert verloren haben.

Während der Kryptomarkt im November noch auf einem Allzeithoch von über drei Billionen US-Dollar stand, ist er auf weniger als eine Billion Dollar gefallen. Mittwoch fiel der Wert des Bitcoins unter 20.000 Dollar. Ein Rückgang von mehr als 70 Prozent gegenüber seinem Allzeithoch von 69.000 Dollar im November.

Was heißt das für Anleger?

Mobius sagte, die Stimmung auf dem Aktienmarkt werde erst dann ihren Tiefpunkt erreichen, wenn Investoren aufgrund zu starker Verluste aufhörten, Geld in den Markt zu stecken. „Das ist der Zeitpunkt, an dem man anfangen sollte, Aktien zu kaufen“, riet er.

Der US-amerikanische Aktienmarkt befindet sich in einem Bärenmarkt, da die US-Notenbank Fed den Leitzins angehoben hat. Ihr Ziel dabei war, die stärkste Inflation seit 40 Jahren zu bremsen. Der Index Nasdaq Composite verlor zuletzt fast 30 Prozent und der S&P 500 mehr als 20 Prozent an Wert. Marktbeobachter halten daher Ausschau nach Anzeichen dafür, dass der Ausverkauf seinen Höhepunkt erreicht hat.

Aber wenn Bitcoin-Investoren „immer noch darüber sprechen, den Dip zu kaufen, bedeutet das, dass es ein Gefühl der Hoffnung gibt“, sagte Mobius. „Das heißt auch, dass wir noch nicht den Tiefpunkt des Bärenmarktes erreicht haben.“

Dieser Artikel wurde von Ben Peters aus dem Englischen übersetzt. Das Original findet ihr hier.

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