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Ihr wollt ein gebrauchtes E-Auto kaufen? Diese Dinge solltet ihr dabei beachten

·Lesedauer: 2 Min.

Elektroautos gewinnen, vor allem zu Zeiten des Klimawandels, immer mehr an Bedeutung. Da die neuen Modelle relativ teuer sind, liegt es nahe, sich nach der gebrauchten Variante umzuschauen. Hier sind einige Details und Risiken, die ihr beim Kauf eines Gebrauchtwagens beachten solltet.

Ist ein Gebrauchtwagen günstiger als ein Neuwagen?

Auf den ersten Blick erscheinen die Gebrauchtwagen günstiger als die Neuwagen. In Deutschland gibt es jedoch zurzeit eine 9000 Euro Förderprämie für den Kauf eines neuen Elektroautos. Auch gebrauchte Autos können einen Zuschuss bekommen, das muss aber voraussetzen, wenn das Fahrzeug nicht länger als zwölf Kilometer erstzugelassen ist. Zudem darf es höchstens 15.000 Kilometer gefahren sein und zuvor darf noch keine Förderung beantragt worden sein. Diese Voraussetzungen treffen leider nicht auf viele Gebrauchtwagen zu. Die Kostendifferenz zwischen einem Gebrauchtwagen und einem Neuwagen ist daher in vielen Fällen nicht allzu groß.

Die Leistungsfähigkeit des Akkus

„Wem eine etwas geringere Reichweite ausreicht, bekommt im Gebrauchtwagensegment derzeit wirklich gute Angebote“, erklärt Martin Weiss, Leiter der Fahrzeugbewertung der Deutschen Automobil Treuhand, in einem Bericht der "Berliner Zeitung". Der Akku spielt eine wichtige Rolle bei dem Kauf eines gebrauchten Autos. Die Leistungsfähigkeit dieser Akkus nimmt jedoch mit den Jahren immer mehr ab. Laut der "Berliner Zeitung", garantieren die meisten Hersteller für acht Jahre eine Garantie auf „State of Health“ von acht Jahren. Ob euch die Reichweite ausreicht, solltet ihr mit dem jeweiligen Verkäufer besprechen und euch die Details auch nachweisen lassen. „Ein gebrauchtes Fahrzeug, das über einen Händler verkauft wird, sollte ein Batteriezertifikat beiliegen haben“, erklärt Weiss laut der "Berliner Zeitung".

Ihr solltet euch auch Gedanken darum machen, was passiert, wenn der Akku nach Ablauf der Garantie kaputt geht. Ob der Akku ausgewechselt werden kann oder neu gekauft werden muss, hängt von dem jeweiligen Modell ab. „Ein kompletter Akku kann schon mal 20 bis 30.000 Euro kosten plus Kosten für den Austausch“, sagt Weiss. Ein einzelnes Batteriemodul liege hingegen eher bei circa 1000 Euro. Ein großer Unterschied.

Eine Verbraucherbefragung des Automobilunternehmens "Dat" ergibt, dass die meisten Befragten sich eher für ein Leasingmodell entscheiden würde. Die Angst vor zusätzlichen hohen Kosten ist zu groß. Auch der Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer rät laut der "Berliner Zeitung" zu einem Leasingmodell: „Wer sich ein Elektroauto zulegen will und die hohen Neuwagenpreise nicht stemmen will oder kann, sollte sich Richtung Leasing oder Auto-Abo orientieren“.

Welches Modell eignet sich am besten als Gebrauchtwagen?

Für jene, die trotzdem noch auf das gebrauchte Modell zurückgreifen möchte, hat der ADAC einige Modelle von Elektroautos aufgelistet, berichtet der Energieanbieter "EnBW":

  • BMW i3

  • Citroën C-Zero / Mitsubishi i-MiEV (EV) / Peugeot iOn (alle baugleich)

  • Hyundai Ioniq Electro

  • Nissan Leaf (1. & 2. Generation)

  • Renault ZOE

  • Smart electric drive (fortwo/forfour)

  • Tesla Model S

  • Tesla Model X

  • VW e-Golf

  • VW e-Up!

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