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Ihr wollt endlich mit dem Rauchen aufhören? Hier ist ein 7-Schritte-Plan, mit dem es klappt

·Lesedauer: 3 Min.

Diese sieben Schritten können euch dabei helfen, mit dem Rauchen aufzuhören. Dinge aufzuschreiben spielt dabei eine große Rolle.

Mit dem Rauchen aufzuhören ist wohl einer der häufigsten Neujahrsvorsätze – und einer der schwierigsten. Einer Umfrage im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände aus dem Jahr 2017 zufolge will fast jeder zweite der befragten Raucher mit dem Rauchen aufhören. 

Damit das Vorhaben gelingt, hat "Psychology Today" nun sieben Schritte vorgestellt, um effektiv mit dem Rauchen aufzuhören. 

1. Seid euch im Klaren darüber, warum ihr aufhören wollt

Die Gründe um Aufhören zu wollen sind für jeden anders, und oft auch vielfältig. Versucht also euch genau vor Augen zu führen, warum ihr aufhören wollt, damit es euch durch den gesamten Prozess antreiben kann. Ob es euch um eure mentale oder physische Gesundheit geht, eure Familie oder eure Karriere – schreibt es euch auf. Ihr könnt euch die Liste irgendwo hinhängen, um euch zu erinnern, wenn ihr in Versuchung kommt. Oder, wie "Psychology Today" vorschlägt, klebt euch die Liste gleich auf jede Zigarettenpackung.

2. Findet Alternativen

Egal ob ihr in Momenten der Langeweile oder des Stresses zur Zigarette greift, versucht für diese Momente alternative Aktivitäten zu findet. Vielleicht macht ihr stattdessen Sport, malt, geht spazieren oder konzentriert euch auf etwas komplett anderes wie eure Arbeit, ein Buch oder einen Film.

3. Entscheidet euch, ob ihr schrittweise aufhört oder komplett auf einmal 

Beide Ansätze haben ihr Vorteile. Schrittweise aufzuhören ist weniger extrem und angsteinflößend. Für manche ist das der angenehmere Ansatz. Doch die Vorteile des "Alles-auf-einmal"-Verfahrens liegen darin, dass man sich nicht über Mengen Gedanken machen muss. Außerdem wird es dadurch leichter Zigaretten komplett aus eurem Leben zu verbannen und Rückfälle zu vermeiden. Ihr solltet euch also für einen Weg entscheiden und versuchen diesen konsequent zu gehen. 

4. Gemeinsam oder alleine?

Manche wollen durch diesen Prozess lieber alleine gehen. Aber es bringt Vorteile mit sich dritte miteinzubeziehen. Mit Freunden habt ihr zum Beispiel die Möglichkeit euch täglich auszutauschen und eventuelle Schwierigkeiten zu besprechen. Andere profitieren von einer Selbsthilfegruppe, in der sie sich mit Leuten austauschen, die durch den gleichen Prozess gehen. 

5. Schreibt eure Gefahrenzeiten und Gefahrenorte auf

Wann sind die Zeiten und wo sind die Orte wo ihr normalerweise raucht? Für manche ist es morgens nach dem Aufstehen oder auf einer Party. Vielleicht assoziiert ihr euren Balkon so sehr mit dem Rauchen, dass ihr jedes Mal das Verlangen bekommt euch eine Zigarette anzuzünden, wenn ihr ihn betretet. Diese 'Fallen' solltet ihr euch aufschrieben, damit ihr euch über sie im Klaren seid und ihnen widerstehen könnt.

6. Zwei Schritte vor, einer zurück

Gebt nicht auf – auch, wenn ihr Rückfälle habt. Seid euch im Klaren darüber, dass Rückfälle zu dem Prozess dazugehören können und dass diese nicht bedeuten, dass eurer Vorhaben gescheitert ist. Wenn ihr doch mal zur Zigarette greift, seid nicht zu hart mit euch selbst und seht es einfach als Teil der Besserung. Schreibt eure Einstellung dazu vorab auf. 

7. Lest dreimal am Tag, was ihr aufgeschrieben habt

Lest euch, was ihr anhand der oben genannten Punkte aufgeschrieben habt, mehrmals durch. So bleibt es euch im Bewusstsein und kann euch motivieren.

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