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Woidke hält schnelle Corona-Lockerungen für unwahrscheinlich

·Lesedauer: 1 Min.

POTSDAM (dpa-AFX) - Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) geht nicht davon aus, dass die aktuellen Corona-Beschränkungen schon bald zurückgefahren werden können - trotz des Impfstarts. "Ich bin mir sicher, dass es nach dem 5. Januar - der nächsten Konferenz mit der Bundeskanzlerin - keine Lockerungen der jetzigen Einschränkungen geben kann", sagte Woidke der Deutschen Presse-Agentur. "Daran ändert auch die begonnene Impfkampagne nichts. So viel Ehrlichkeit muss sein."

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Länder wollen am 5. Januar erneut über die Corona-Regeln beraten. Der verschärfte Lockdown mit strengen Kontaktbeschränkungen, der Schließung der meisten Geschäfte und Schulen sowie der schon länger geltenden Schließung von Restaurants, Theatern, Kinos und Museen gilt zunächst bis zum 10. Januar. Am Sonntag begannen in Deutschland offiziell die Impfungen gegen das Coronavirus - zunächst für über 80-Jährige, Pflegebedürftige und medizinisches Personal.

Der Brandenburger Ministerpräsident rechnet zwar damit, dass das Coronavirus vorerst weiter den Alltag mitbestimmt, sieht aber schon einen Hoffnungsschimmer. "Das Virus wird uns noch über Monate begleiten - aber mit stetig abnehmender Dramatik", sagte Woidke. "Deshalb können wir mit einem gewissen Optimismus in das Jahr 2021 gehen."

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hatte zuvor für eine Verlängerung des Lockdowns geworben. "Ich gehe fest davon aus, dass wir weiterhin mit Einschränkungen leben müssen", sagte Müller am Dienstag im ZDF. Er verwies auf den anhaltend hohen Stand der Infektionszahlen. Die Zahl der Corona-Todesfälle hatte am Mittwoch mit 1129 einen Höchststand erreicht.