Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.531,75
    -112,22 (-0,72%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.158,51
    -36,41 (-0,87%)
     
  • Dow Jones 30

    34.798,00
    +33,18 (+0,10%)
     
  • Gold

    1.750,60
    +0,80 (+0,05%)
     
  • EUR/USD

    1,1718
    -0,0029 (-0,25%)
     
  • BTC-EUR

    36.913,95
    +356,98 (+0,98%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.067,20
    -35,86 (-3,25%)
     
  • Öl (Brent)

    73,95
    +0,65 (+0,89%)
     
  • MDAX

    35.282,54
    -200,95 (-0,57%)
     
  • TecDAX

    3.901,55
    -50,21 (-1,27%)
     
  • SDAX

    16.836,46
    -171,25 (-1,01%)
     
  • Nikkei 225

    30.248,81
    +609,41 (+2,06%)
     
  • FTSE 100

    7.051,48
    -26,87 (-0,38%)
     
  • CAC 40

    6.638,46
    -63,52 (-0,95%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.047,70
    -4,54 (-0,03%)
     

Wohnungen, Hotels, Zoos: CDU-Vize Silvia Breher fordert mehr Angebote für Großfamilien

·Lesedauer: 1 Min.
Silvia Breher ist stellvertrende Vorsitzende der CDU
Silvia Breher ist stellvertrende Vorsitzende der CDU

Silvia Breher, stellvertretende Vorsitzende der CDU und Teil des "Zukunftsteams" der Union, fordert mehr Unterstützung für Familien mit vielen Kindern. "Es gibt viele Menschen in Deutschland, die bereit sind, drei und mehr Kinder zu bekommen, doch sie werden oft von der Politik vergessen", sagte Breher im Gespräch mit Business Insider. "Bei zwei Kindern hört die deutsche Standardfamilie auf zu zählen." Ein Problem sei, dass größere Familien oft keinen ausreichenden Wohnraum fänden, der auch bezahlbar sei. Daher plane die Union eine Wohnraumoffensive, mit der bis 2025 1,5 Millionen Wohnungen entstehen sollen.

Die Lösung klingt "zunächst technisch", wie Breher sagt. Ihr schwebt vor, dass steuerliche Abschreibemöglichkeiten beim Wohnungsbau verbessert werden sollen. Im Programm der Union ist vermerkt, dass derjenige, der neue Mietwohnungen schafft, auch nach Ende 2021 fünf Prozent der Anschaffungs- und Herstellungskosten zusätzlich von der Steuer absetzen kann. Das soll Anreize schaffen, schneller und mehr zu bauen.

Laut Breher müssten sich zusätzlich jedoch auch Gesellschaft und Wirtschaft stärker auf kinderreiche Familien einstellen. "Familienangebote für Pauschalreisen, in Hotels oder im Zoo richten sich stets nur Familien mit zwei Kindern." Breher fordert daher: "Auch hier brauchen wir eine echte Willkommenkultur für größere Familien."

Dafür sei es wichtig, Familien stärker bei der Steuer zu entlasten. "Perspektivisch wollen wir den vollen Grundfreibetrag für Kinder an den für Erwachsene anpassen und finden damit den Einstieg in ein Kindersplitting. Davon profitieren insbesondere kinderreiche Familien.“ Mit einer Erhöhung des Freibetrags müsste dann nämlich weniger Einkommen versteuert werden.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.