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Wohnen in der Zukunft: Hier wird Berlin neu gebaut

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Berlin. Auf alten Industrie- und Bahnbrachen, aufgegebenen Militärflächen, ja sogar auf entwidmeten Friedhöfen sowie ehemaligen Kleingartenparzellen entstehen nahezu überall in Berlin neue Wohnungen. Das stößt nicht immer auf Gegenliebe bei denen, die schon in der Nachbarschaft wohnen – oftmals sogar auf erbitterten Protest. Doch der Druck auf die Politik, den Bau neuer Wohnungen zu ermöglichen, bleibt hoch, denn in nahezu allen Bereichen der Stadt ist es seit einigen Jahren deutlich zu spüren: Berlin wird immer voller.

Der Bevölkerungszuwachs betrug in den vergangenen Jahre bis zu 60.000 Einwohner jährlich. Ein Trend, der sich laut Senatsprognose zwar bis 2025 abschwächen wird, aber schon jetzt dazu geführt hat, dass auf dem Wohnungsmarkt echter Mangel herrscht. Und laut der neuen Prognose soll Berlin weiter von derzeit 3,748 Millionen Bewohner auf knapp vier Millionen im Jahr 2030 anwachsen.

Erfreulich ist, dass trotz der zunehmenden Flächenknappheit inzwischen allerorten gebaut wird – knapp 19.000 Wohnungen wurden 2019 bezugsfertig, deutlich mehr als in den Vorjahren und damit „nur“ Tausend weniger, als nach Rechnung des Senats zur Behebung des Mangels jährlich nötig wären: nämlich 20.000. Doch die Projekte, die jetzt im Bau sind, wurden bereits vor einigen Jahren angeschoben.

Deshalb ist derzeit noch nicht absehbar, wie sich die Corona-Krise und der Mietendeckel auf die Investitionsfreude potenzieller Bauträger auswirken werden – und ob die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften in...

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