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Wochenrückblick KW 21

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Frankfurt (www.aktiencheck.de) - In der abgelaufenen Woche haben sich die Weltbörsen überwiegend stärker entwickelt. Der DAX gewann im Wochenvergleich rund 1,1 Prozent, während der Dow Jones STOXX 50 einen Anstieg um etwa 1,6 Prozent aufweist. Der japanische Nikkei (Osaka: ^N225 - Nachrichten) -Index hat die Woche mit einem Minus von rund 0,4 Prozent abgeschlossen. In den USA konnte der Dow Jones (DJI: ^DJI - Nachrichten) seit dem letzten Handelstag der vorangegangenen Woche bisher rund 1 Prozent zulegen.

In Deutschland schloss der DAX (Xetra: ^GDAXI - Nachrichten) am Montag mit fast 1 Prozent im Plus. Anteile von Bayer rückten 2,2 Prozent vor. Die Ratingagentur Fitch hat den Ausblick für das Kreditrating des Pharma- und Chemiekonzerns von zuletzt "stabil" auf "positiv" angehoben. Der Technologiekonzern Siemens (+0,6 Prozent) hat erstmals einen Windenergieauftrag aus Chile (Berlin: G4R.BE - Nachrichten) bekommen. So wurde Siemens (BSE: SIEMENS.BO - Nachrichten) mit der Lieferung von Windenergieanlagen mit einer Gesamtkapazität von 115 Megawatt (MW) für das Projekt El Arrayán in Chile beauftragt. Die Deutsche Telekom (+1,0 Prozent) geht einem Medienbericht zufolge davon aus, dass er sich mit dem Bezahlfernsehsender Sky Deutschland auf eine Zusammenarbeit bei der Übertragung der Fußball-Bundesliga einigen wird. Der Energieversorger RWE (-0,9 Prozent) und sein Vorstandschef Jürgen Großmann sehen sich einem Medienbericht zufolge einer Millionenklage gegenüber. Nach Informationen der "WirtschaftsWoche" hat das russische Energieunternehmen Sintez gegen den Essener Energieriesen RWE und dessen Chef Jürgen Großmann beim Landgericht Essen eine Schadensersatzklage in Höhe von insgesamt 675 Mio. Euro eingereicht. Am Dienstag musste der Pharmakonzern Bayer (+0,6 Prozent) bei einer klinischen Studie mit dem Krebsmedikament Nexavar einen Rückschlag hinnehmen. Indes erwirbt der Pharmakonzern Merck (+0,7 Prozent) im Rahmen einer Kapitalerhöhung des israelischen Start-ups QLight Nanotech mit Sitz in Jerusalem eine Beteiligung. Daneben hat die Europäische Kommission eine Prüfung des geplanten Erwerbs von Inoxum, der Edelstahlsparte des Industriekonzerns ThyssenKrupp (+0,9 Prozent), durch das finnische Edelstahlunternehmen Outokumpu eingeleitet. Die Tochter Clearstream der Deutschen Börse (Xetra: 581005 - Nachrichten) (-0,1 Prozent) hat eine Vereinbarung mit der spanischen Iberclear über die Entwicklung eines Sicherheitenmanagement-Service über drei Parteien (Triparty Collateral Management) für den spanischen Markt geschlossen. Am Abend gab der Software (Frankfurt: SOWN.F - Nachrichten) -Konzern SAP (+2,1 Prozent) die Übernahme des amerikanischen Software-Unternehmens Ariba bekannt. Ariba (NasdaqGS: ARBA - Nachrichten) ist der führende Anbieter cloud-basierter Handelsnetzwerke. Der Übernahmepreis soll 45,00 US-Dollar pro Aktie betragen, was einem Unternehmenswert (Enterprise Value) von rund 4,3 Mrd. US-Dollar entspricht. Am Mittwoch wurde bekannt gegeben, dass die deutschen Frühindikatoren im März 2012 erneut angewachsen sind. So kletterten die Frühindikatoren um 0,3 Prozent. Hierbei handelt es sich um den vierten Zuwachs in Folge. Für Februar 2012 war ebenfalls ein Plus von 0,3 Prozent ermittelt worden. Aus dem jüngsten Monatsbericht der Bundesbank war zu entnehmen, dass die Konjunktur in Deutschland nach dem Jahreswechsel 2011/2012 wieder auf Wachstumskurs eingeschwenkt ist. Nach einem leichten Rückgang der Wirtschaftsleistung im Herbst 2011 ist das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Vierteljahr 2012 saison- und kalenderbereinigt um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Der Handelskonzern METRO (-0,3 Prozent) hat im Rahmen der Hauptversammlung die neue strategische Ausrichtung des Unternehmens für die kommenden Jahre bekräftigt. Außerdem wurde die Jahresprognose bestätigt. Der Technologiekonzern Siemens (-2 Prozent) hat den Auftrag erhalten, in den Werken des Stahlkonzerns ArcelorMittal in Dünkirchen (Frankreich) und Gent (Belgien) die bestehenden Gleichstrom-Hauptantriebe der Fertigstraßen durch leistungsfähigere Wechselstromsysteme zu ersetzen. Am Donnerstag teilte Destatis mit, dass die deutsche Wirtschaft zum Jahresbeginn 2012 wieder auf Wachstumskurs ist. So wuchs das BIP nach vorläufigen Berechnungen - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal, nach einem Minus von 0,2 Prozent im Schlussquartal 2011 und einem Anstieg um 1,3 Prozent im Vorjahresquartal. Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich vor allem von den Exporten. Die inländische Verwendung hatte einen leicht negativen Effekt auf das BIP. Indes hat sich das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands im Mai 2012 klar verschlechtert. So verringerte sich der Index auf 106,9 Punkte, nach 109,9 Punkten im Vormonat und 114,2 Punkten im Mai 2011. Damit hat sich das ifo-Geschäftsklima zum ersten Mal seit Oktober 2011 reduziert. Die deutsche Wirtschaft steht unter dem Eindruck der in letzter Zeit gestiegenen Unsicherheit im Euroraum, hieß es. Die Aktie der Commerzbank (Other OTC: CRZBF.PK - Nachrichten) notierte auf Vortagesniveau. Im Rahmen der gestrigen Hauptversammlung wurden neben der Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat sowie der Wahl von Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell zum neuen Mitglied des Aufsichtsrats auch noch genehmigte und bedingte Kapitalien sowie Optionen zur weiteren Optimierung der Kapitalstruktur beschlossen. Der Industriekonzern Siemens (+1,2 Prozent) will seine Marktposition in Brasilien deutlich ausbauen. Wie Siemens bekannt gab, will man bis zum Jahr 2017 bis zu 1 Mrd. US-Dollar in Brasilien investieren. Die Deutsche Börse AG (-0,8 Prozent) meldete unterdessen, dass sie den Ausbau ihres Hochleistungsnetzwerkes fortsetzt. So baut man im Rechenzentrum Equinix ZH4 in Zürich einen weiteren Zugangspunkt zum globalen Handelsnetzwerk auf. Aktien von Bayer fielen ebenfalls um 0,8 Prozent zurück. Am Vorabend hatte der Konzern die Zulassung von Regorafenib zur Behandlung von Darmkrebs in der EU und den USA beantragt. Derweil musste der Pharmakonzern in den USA einen Rückschlag hinnehmen. Ein Expertengremium der US-Gesundheitsbehörde FDA hatte am Vorabend gegen die Zulassung von Xarelto zur Sekundärprävention nach einem akuten Koronarsyndrom votiert. Am Freitag erklärte Destatis, dass der Auftragseingang in Betrieben des deutschen Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr Beschäftigten im März 2012 einen Anstieg verzeichnete. So kletterten die Eingänge preisbereinigt gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,0 Prozent. Gleichzeitig sank der Gesamtumsatz um 1,8 Prozent auf rund 6,7 Mrd. Euro. Daneben verringerte sich die Zahl der Beschäftigten im Vorjahresvergleich um 6.500 bzw. 0,9 Prozent auf rund 719.000 Personen. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK (Hannover: 587530 - Nachrichten) ) meldete derweil, dass sich die Verbraucherstimmung in Deutschland im Mai überaus stabil zeigt. Die konjunkturellen Aussichten schätzen die Verbraucher deutlich optimistischer ein als im Vormonat und auch die Konsumneigung legt moderat zu. Der Gesamtindikator prognostiziert für Juni 2012 einen Wert von 5,7 Punkten, nach revidiert ebenfalls 5,7 Zählern im Mai. Damit stabilisiert sich das Konsumklima wieder und startet robust in den Sommer. Osram, eine vollständige Tochter des Industriekonzerns Siemens (+2,3 Prozent), expandiert mit einem neuen LED-Montagewerk in China. Das Unternehmen verbessert damit seinen Zugang zum weltweit größten Einzelmarkt der Lichtbranche. Wie bereits am Vortag finden sich auch die Energieversorger E.ON (+1,5 Prozent) und RWE (Xetra: 703712 - Nachrichten) (+1,6 Prozent) auf den vorderen Rängen wieder. Einem Pressebericht zufolge ist Horizon (Euronext: HOR.NX - Nachrichten) , die britische Nukleartochter von E.ON und RWE (Other OTC: RWNFF.PK - Nachrichten) , gefragt. Offenbar gab es bereits intensive Gespräche mit zwei Interessenten, darunter ein Konsortium (Kuala Lumpur: 4847.KL - Nachrichten) um chinesische Staatskonzerne, das in den europäischen Markt eintreten will. Die beiden deutschen Konzerne wollen sich aus Kostengründen von Horizon trennen. Aus der Transaktion, die innerhalb der kommenden Monate geplant ist, wird ein Verkaufspreis in Höhe von rund 500 Mio. Euro erwartet. Der Industriekonzern ThyssenKrupp (-2,8 Prozent) meldete, dass ThyssenKrupp Elevator den Auftrag zur Lieferung und Installation von insgesamt 95 Aufzügen, 38 Fahrtreppen und zehn Fahrsteigen für das Neubauprojekt "Yas Mall" in Abu Dhabi erhalten hat.

In Europa wurde am Montag bekannt, dass die saisonbereinigte Produktion im europäischen Baugewerbe im März 2012 zugenommen hat. Diese erste Schätzung legte die EU-Statistikbehörde Eurostat vor. Auf Monatssicht kletterte der Output der Baubranche im Euroraum (ER17) um 12,4 Prozent, während er in der EU27 um 11,8 Prozent anzog. Im Februar war die Produktion um 10,4 bzw. um 5,7 Prozent gefallen. Verglichen mit dem Vorjahresmonat nahm die Produktion in der Eurozone um 3,8 Prozent und in der EU27 um 3,9 Prozent ab. Zuvor waren im Februar Rückgänge von 16,3 bzw. 11,6 Prozent ermittelt worden. Der britische Hedgefonds-Anbieter Man Group (+4,7 Prozent) erklärte, dass er FRM Holdings vollständig übernehmen wird. Der Kaufpreis beläuft sich auf bis zu 82,8 Mio. US-Dollar in bar über einen Zeitraum von drei Jahren. Anteile von HSBC (London: HSBA.L - Nachrichten) legten um 0,8 Prozent zu. Die Tochter HSBC Bank USA sowie weitere HSBC-Tochtergesellschaften hatten sich Ende Juli 2011 darauf verständigt, 195 Bankfilialen, vornehmlich in Upstate New York, an die First Niagara Bank zu verkaufen. Dieser Verkauf wurde nun abgeschlossen. Auf Basis der Zahlen zum 30. April 2012 belief sich der Kaufpreis auf rund 0,9 Mrd. US-Dollar. Aktien von Barclays (London: BARC.L - Nachrichten) legten um 2,2 Prozent zu, nachdem die Großbank heute meldete, dass sie beabsichtigt, ihre gesamte Beteiligung am US-Vermögensverwalter BlackRock zu verkaufen. British Land (London: BLND.L - Nachrichten) (+1,4 Prozent), der zweitgrößte Real Estate Investment Trust (REIT) in Großbritannien, gab bekannt, dass er im abgelaufenen Geschäftsjahr einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen musste. Auf bereinigter Basis wurde jedoch angesichts gestiegener Mieteinnahmen ein Ergebniszuwachs erzielt. Schließlich meldete die irische Billigfluglinie Ryanair (-0,3 Prozent), dass sie im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz deutlich erhöhter Treibstoffkosten einen höheren Gewinn erzielen konnte. Dabei profitierte die Fluggesellschaft u.a. von höheren Ticketpreisen und gestiegenen Passagierzahlen. Für das laufende Fiskaljahr wird jedoch aufgrund weiter zunehmender Treibstoffkosten ein Gewinnrückgang erwartet. Am Dienstag gab der britische Mobilfunkbetreiber Vodafone (+4,2 Prozent) bekannt, dass sein Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr gesunken ist. Dies ist u.a. auf rückläufige Verbraucherausgaben in Spanien, Italien und Griechenland zurückzuführen. Der britische Kaufhauskonzern Marks & Spencer (+1,8 Prozent) meldete für das abgelaufene Geschäftsjahr angesichts rückläufiger Verbraucherausgaben einen Gewinnrückgang. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen jedoch übertroffen. Der langfristige Umsatzausblick wurde indes nach unten korrigiert. Für die Petrofac (EUREX: P2FF.EX - Nachrichten) -Aktie ging es 4,1 Prozent aufwärts. Der Ölfeld-Dienstleister erklärte, dass die Tochter Petrofac Facilities Management Asia Pacific einen Auftrag von PETRONAS Carigali, einer Tochter des staatlichen malaysischen Ölkonzerns PETRONAS, erhalten hat. Der schweizerische Rohstoffhändler Glencore (+2,9 Prozent) gab bekannt, dass er seine indirekte Beteiligung an Mutanda Mining erhöht hat und nun die Mehrheit am kongolesischen Kupfer- und Kobaltunternehmen hält. Schließlich wird der französische Hotelkonzern Accor (+5,8 Prozent) seine United States Economy Hotels Division für 1,9 Mrd. US-Dollar an die amerikanische Private-Equity-Gesellschaft Blackstone Group verkaufen. Das Netzwerk beinhaltet die nordamerikanische Kultmarke Motel 6 sowie die preisgünstige Kette Studio 6 und umfasst insgesamt 1.102 Hotels (107.347 Zimmer) in den USA und Kanada. Am Mittwoch gab die europäische Zentralbank (EZB) bekannt, dass die Leistungsbilanz der Eurozone im März 2012 mit einem Überschuss abgeschlossen hat. Demnach belief sich der saisonbereinigte Aktivsaldo auf 9,1 Mrd. Euro, gegenüber einem Minus von 1,2 Mrd. Euro im Februar. In der wichtigsten Teilbilanz, der Handelsbilanz, stellte sich der Überschuss auf 8,6 Mrd. Euro, nach einem Plus von 1,4 Mrd. Euro im Februar. Daneben stieg der Überschuss bei den Dienstleistungen auf 6,2 Mrd. Euro, nach 5,2 Mrd. Euro im Vormonat. Anteile von Burberry gaben 1,2 Prozent ab. Dabei konnte der Luxusartikelhersteller seinen Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich erhöhen, was mit einer weltweiten stärkeren Nachfrage nach Luxusgütern zusammenhängt. Zudem wurde die Dividende um 25 Prozent angehoben. Die schweizerische Großbank UBS plant einem Medienbericht zufolge die Zusammenlegung der Backoffices von Vermögensverwaltung und Investmentbanking, was tausende Mitarbeiter betrifft. So schließt der Konzern zum 1. Juli die Backoffices seiner Einheiten Vermögensverwaltung und Investmentbanking zu einer einzigen Abteilung zusammen. Chef der neuen Großabteilung mit rund 7.000 Mitarbeitern wird Ulrich Hoffmann, der bisherige Leiter der Operations Wealth Management/Swiss Bank. Am Donnerstag gab der britische Bierkonzern SABMiller (-0,2 Prozent) bekannt, dass sein Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich gestiegen ist, nachdem ein starkes Wachstum in den Regionen Afrika und Lateinamerika eine schwächere Nachfrage in Europa überkompensieren konnte. Zudem profitierte man von einem günstigen Produktmix und einer erfolgreichen Preispolitik. Der angeschlagene Reisekonzern Thomas Cook (+16,4 Prozent) meldete, dass Harriet Green, derzeit Chefin von Premier Farrell, die Nachfolge von Sam Weihagen als Group CEO antreten wird. Daneben gab National Statistics in seiner zweiten Schätzung bekannt, dass das britische Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2012 erneut geschrumpft ist. Gegenüber dem Vorquartal sank die Wirtschaftsleistung um revidiert 0,3 (vorläufig: 0,2) Prozent. Im vierten Quartal war das BIP ebenfalls um 0,3 Prozent geschrumpft. Daneben hat sich das Geschäftsklima im französischen Verarbeitenden Gewerbe nach Angaben der nationalen Statistikbehörde INSEE im Mai 2012 verschlechtert. So verringerte sich der entsprechende saisonbereinigte Stimmungsindex auf 93 Punkte, während Volkswirte mit einem Wert von 94 Punkten gerechnet hatten. Für den Vormonat war ein Indexstand von 95 Punkten ermittelt worden. Am Freitag gab die britische Hotelkette InterContinental Hotels Group (+0,4 Prozent) bekannt, dass Chairman David Webster zum 31. Dezember 2012 zurücktreten wird. Die Nachfolge von Webster (Berlin: WBS.BE - Nachrichten) als Chairman wird Patrick Cescau antreten, der von 2005 bis 2008 Group CEO des britisch-niederländischen Konsumgüterkonzerns Unilever (+0,1 Prozent) war. Daneben hat sich die Verbraucherstimmung in Frankreich im Mai 2012 leicht verbessert. So erhöhte sich der saisonbereinigte Index des Verbrauchervertrauens in Europas zweitgrößter Volkswirtschaft auf 90 Zähler. Für April war ein Indexstand von revidiert 89 (vorläufig: 88) Punkten ausgewiesen worden. Indes schreitet die Konjunkturerholung in den Mitgliedsländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) voran. Im ersten Quartal 2012 wuchs das BIP im OECD-Raum um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal, nach Zuwächsen von 0,3 Prozent im Schlussquartal 2011 und 0,2 Prozent im ersten Quartal 2011.

In den USA ermittelte am Montag die Federal Reserve Bank of Chicago für April 2012 einen Anstieg beim National Activity Index gegenüber dem Vormonat. So hat sich der Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) auf +0,11 Punkte verbessert, nachdem für März ein Wert von revidiert -0,44 Punkten gemeldet worden war. Im Fokus stand u.a. die Aktie des Börsenneulings Facebook. Diese musste am zweiten Handelstag kräftige Kursabschläge hinnehmen und verlor bis zum Abend knapp 11 Prozent auf knapp 34 US-Dollar. Zwischenzeitlich war der Titel sogar bis auf 33 US-Dollar eingebrochen. Am vergangenen Freitag hatte die Facebook-Aktie ihr spektakuläres Börsendebut gegeben und war zu einem Ausgabepreis von 38 US-Dollar in den Handel gestartet. Dabei verlief das IPO alles andere als reibungslos und nach einem Sprung bis auf 45 US-Dollar schloss der Titel nur knapp über dem Ausgabepreis. Im Blickpunkt befand sich daneben Yahoo (NasdaqGS: YHOO - Nachrichten) ! (+1 Prozent). Der Internet-Medienkonzern hat eine Vereinbarung über den schrittweisen Verkauf seiner Beteiligung an dem chinesischen Internet-Konzern Alibaba Group Holding Ltd., der Mutter des eCommerce-Spezialisten Alibaba.com Ltd., getroffen. So werde Alibaba im Zuge der Vereinbarung zunächst 20 Prozent seiner ausstehenden Aktien von Yahoo! erwerben. Der US-Konzern erhält aus dem Verkauf mindestens 6,3 Mrd. US-Dollar in bar sowie Vorzugsaktien von Alibaba im Gesamtwert von 800 Mio. US-Dollar. Das Abkommen hat damit ein Gesamtvolumen von mindestens 7,1 Mrd. US-Dollar. Das Abkommen sieht außerdem vor, dass Yahoo! seine noch verbleibende 20-prozentige Restbeteiligung schrittweise abbauen kann. Im Zuge des geplanten Börsengangs von Alibaba hat Yahoo! demnach das Recht, zunächst weitere 10 Prozent seiner Beteiligung zum IPO-Preis an Alibaba selbst oder über die Börse zu veräußern. Die dann noch verbleibende Restbeteiligung an der Alibaba Group kann Yahoo! dann unter Berücksichtigung einer Lock-Up-Frist verkaufen. Derzeit hält Yahoo! eine Beteiligung von 40 Prozent an Alibaba. Darüber hinaus hat der Industriekonzern Eaton (-0,8 Prozent) eine milliardenschwere Akquisition angekündigt. Demnach wurde ein Abkommen zur Übernahme des Industriekonzerns Cooper Industries (+25 Prozent) geschlossen. Das Gesamtvolumen der Transaktion beläuft sich auf rund 11,8 Mrd. US-Dollar. Schließlich erklärte die zweitgrößte US-Baumarktkette Lowe`s (-10,1 Prozent), dass ihr Gewinn im ersten Quartal gestiegen ist, was vor allem auf ein solides Umsatzwachstum zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Ebene geschlagen. Jedoch wurde der Jahresausblick nach unten korrigiert. Am Dienstag stand von Konjunkturseite lediglich die saisonbereinigte Verkaufszahl bestehender Häuser an. Wie die National Association of Realtors (NAR, Nationale Vereinigung der Immobilienverkäufer) mitteilte, erhöhte sich die Zahl im April gegenüber dem Vormonat um 3,4 Prozent auf 4,62 Millionen. Volkswirte hatten mit einer Zahl von 4,65 Millionen gerechnet, nachdem sich die Verkaufszahl im März auf revidiert 4,47 (vorläufig: 4,48) Millionen belaufen hatte. Verglichen mit dem Vorjahresmonat wurde bei der Verkaufszahl bestehender Häuser ein Plus von 10,0 Prozent ermittelt. Der größte US-Elektronikhändler Best Buy (+1,6 Prozent) verbuchte im ersten Quartal einen Umsatzanstieg, musste jedoch einen Gewinnrückgang ausweisen. Bereinigt um Einmaleffekte wurde im Auftaktquartal jedoch ein Gewinnanstieg erzielt, womit die Erwartungen geschlagen werden konnten. Wie der Konzern weiter ausführte, habe man vor allem von der starken Nachfrage bei Tablet-PC´s und eBook-Readern auf dem Heimatmarkt profitieren können. Der bisher erfolgreich umgesetzte Turnaround-Plan des Konzerns habe sich außerdem positiv auf das operative Ergebnis ausgewirkt. An der Jahresprognose wurde indes festgehalten. Ebenfalls im Fokus standen Anteilsscheine von Google (NasdaqGS: GOOG - Nachrichten) , die 2,1 Prozent an Wert verloren. Der Internet-Konzern hat die bislang größte Übernahme in seiner Firmengeschichte erfolgreich abgeschlossen. Demnach wurde der milliardenschwere Kauf des Mobilfunkherstellers Motorola Mobility Holdings für 40,00 US-Dollar je Aktie erfolgreich über die Bühne gebracht. Mit der Übernahme erhöht Google die Reichweite seiner Mobilfunk-Plattform Android bei Smartphones und Tablet-PC´s und baut seine Marktposition in diesen Segmenten spürbar aus. Wie bereits zuvor angekündigt, soll Motorola Mobility innerhalb des Google-Konzerns eigenständig bleiben. Der Einzelhändler Williams-Sonoma (+3,4 Prozent) erklärte, dass sein Gewinn im ersten Quartal trotz eines soliden Umsatzwachstums leicht gesunken ist, was auf eine Sonderbelastung in Zusammenhang mit Stellenstreichungen zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis jedoch geschlagen. Zudem wurde der Jahresausblick angehoben. Indes teilte der Medizintechnikhersteller Medtronic (-2,0 Prozent) mit, dass sein Gewinn im vierten Quartal angesichts eines leichten Umsatzwachstums deutlich gestiegen ist. Dabei hatte das Vorjahresergebnis vor allem unter hohen Restrukturierungsbelastungen zu leiden. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis übertroffen. Nachbörslich veröffentlichte Dell (EUREX: DELF.EX - Nachrichten) (+0,7 Prozent) seine Zahlen für das erste Fiskalquartal 2012/13. Dabei hat der PC-Hersteller die Analystenerwartungen gleichzeitig auf Umsatz- und Gewinnebene verfehlt. Zudem wurde angesichts einer rückläufigen Nachfrage ein schwacher Umsatzausblick auf das laufende Quartal gegeben. Am Mittwoch ermittelte die Mortgage Bankers Association of America (MBA) für die Woche zum 18. Mai 2012 einen saisonbereinigten Anstieg bei der Zahl der Hypothekenanträge. So erhöhte sich der entsprechende Index um 3,8 Prozent. Die Energy Information Administration (EIA) veröffentlichte für die Woche zum 18. Mai 2012 einen Anstieg der Öllagerbestände um 0,9 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche aus. Daneben teilte die Statistikbehörde mit, dass sich die saisonbereinigte Zahl der US-Verkäufe neuer Häuser im April um 3,3 Prozent auf 343.000 Häuser erhöht hat. Für den Vormonat war eine Zahl von revidiert 332.000 Häusern ermittelt worden. Die Federal Housing Finance Agency erklärte, dass sich der US-Immobilienmarkt im März 2012 stärker entwickelt hat. Demnach kletterte der FHFA-House-Price-Index auf saisonbereinigter Basis gegenüber dem Vormonat um 1,8 Prozent. Der Einzelhändler Big Lots (+4,3 Prozent) teilte mit, dass sein Gewinn im ersten Quartal gesunken ist, was u. a. auf eine Sonderbelastung und einen Verlust im Kanada-Geschäft zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Ebene verfehlt. Zudem wurde die Jahresplanung gesenkt. Die Juwelierkette Zale (+12,9 Prozent) konnte ihren Verlust im dritten Quartal reduzieren. Die Erwartungen wurden dabei übertroffen. Neben höheren Umsatzerlösen profitierte das Unternehmen von einer deutlichen Margenverbesserung. Der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble (-1,2 Prozent) hat Einzelheiten bezüglich seiner Strategie im kommenden Fiskaljahr veröffentlicht. Demnach wird das Unternehmen künftig stärker auf die Stabilisierung seiner größten und profitabelsten Geschäftsfelder fokussieren anstatt in die weitere Expansion in den Emerging Marktes zu investieren. Nachbörslich hat der IT-Konzern Hewlett-Packard (-3,2 Prozent) seine Zahlen zum zweiten Fiskalquartal 2011/12 veröffentlicht. Hierbei musste das Unternehmen zwar einen Rückgang beim Umsatz und Gewinn hinnehmen, die Erwartungen der Analysten wurden auf bereinigter Basis jedoch übertroffen. Daneben kündigte das Unternehmen umfassende Stellenstreichungen an. So sollen weltweit rund 27.000 Arbeitsplätze wegfallen, was ca. 8 Prozent der gesamten Belegschaft entspricht. HP erhofft sich dadurch jährliche Einsparungen in Höhe von 3,0 bis 3,5 Mrd. US-Dollar. Am Donnerstag erklärte das US-Arbeitsministerium, dass sich die Arbeitsmarktsituation in den USA in der Woche zum 19. Mai 2012 verbessert hat. So verringerte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf 370.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 365.000 prognostiziert hatten. Für die Vorwoche wurde der zunächst ermittelte Wert von 370.000 auf 372.000 nach oben korrigiert. Daneben ist der Auftragseingang langlebiger Güter nach Angaben des US-Handelsministeriums im April 2012 angewachsen. Bei den Gütern mit einer Nutzungsdauer von über drei Jahren lag die Zahl der Bestellungen um 0,2 Prozent über dem Vormonatsniveau, während Volkswirte eine Zunahme um 0,3 Prozent prognostiziert hatten. Für März war ein Auftragsminus von revidiert 3,7 (vorläufig: -4,0) Prozent ermittelt worden. Der Lebensmittelhersteller Heinz (-0,6 Prozent) musste für das vierte Geschäftsquartal ein geringeres Ergebnis ausweisen. Dabei hatte der Konzern unter Sonderbelastungen zu leiden. Jedoch wurden die Erwartungen auf bereinigter Basis geschlagen. Die Jahresplanung fiel im Rahmen der Marktschätzungen aus. Indes wurde die Dividende erhöht. Dagegen konnte die Juwelierkette Tiffany (-6,8 Prozent) im ersten Quartal einen leichten Gewinnanstieg ausweisen, verfehlte aber die Markterwartungen. CEO Michael J. Kowalski verwies in diesem Zusammenhang auf die unerwartet schwache Umsatzentwicklung in der Region Americas. Im Anschluss wurde außerdem die Prognose für das laufende Fiskaljahr nach unten revidiert. Der Chemiekonzern Dow Chemical (+3,4 Prozent) ist in einem mehrjährigen Rechtsstreit mit der Petrochemical Industries Co. of Kuwait (PIC) als Sieger hervorgegangen. So hat der International Court of Arbitration of the International Chamber of Commerce (ICC) dem US-Konzern Schadenersatzzahlungen in Höhe von insgesamt 2,16 Mrd. US-Dollar zugesprochen. Damit kann der jahrelange Rechtsstreit über das geplante Joint Venture K-Dow Petrochemicals endlich beigelegt werden. Schließlich erklärte die Royal Bank of Canada (-3,4 Prozent), die größte Bankgesellschaft in Kanada, dass ihr Gewinn im zweiten Quartal gesunken ist, was vor allem auf eine Sonderbelastung in Zusammenhang mit dem Erwerb der restlichen Anteile am Joint Venture mit Dexia (Paris: BE0003796134 - Nachrichten) zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis verfehlt. Am Freitag gibt es interessante Neuigkeiten zu JPMorgan (-0,8 Prozent). Eine Sparte der größten US-Bankgesellschaft hat Presseangaben zufolge Wetten auf angeschlagene Firmen abgeschlossen, darunter die LightSqaured Inc., ein Spezialist für Mobilfunktechnologie. Einem Zeitungsbericht zufolge wurden die Investments durch einen separaten Teil der gleichen JPMorgan-Sparte getätigt, welche bereits in den kürzlich bekannt gewordenen 2 Mrd. US-Dollar schweren Verlust ("London Whale") verwickelt war. Jedoch war keiner der Verluste direkt mit der Sparte - genannt Special Investments Group - verbunden, so die Zeitung. Daneben lässt ein weiterer Medienbericht bezüglich Comcast (-0,1 Prozent) die Börsianer aufhorchen. Die Sparte NBCUniversal (NBCU) des größten US-Kabelnetzbetreibers befindet sich demnach derzeit in Gesprächen über den Erwerb der Beteiligung des Software-Konzerns Microsoft (+0,3 Prozent) am Joint Venture MSNBC.com. Laut einem Magazinbericht führt die NBCU-Muttergesellschaft Comcast zurzeit eine so genannte Due Diligence durch, wobei hinsichtlich einer Partnerschaft mit NBC News noch diesen Sommer eine Vereinbarung unterzeichnet werden könnte. Auf der Konjunkturseite hat sich die Stimmung der US-Verbraucher im Mai 2012 gegenüber dem Vormonat verbessert. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der Universität Michigan. So stieg der Gesamtindex auf revidiert 79,3 Punkte (vorläufig: 77,8 Punkte), nachdem im Vormonat noch ein Stand von 76,4 Punkten ausgewiesen worden war. Volkswirte waren zuvor nur von einem Wert von 77,5 Punkten ausgegangen.

In Asien wurde am Montag bekannt, dass der Index der japanischen Frühindikatoren in Japan (EUREX: FMJP.EX - Nachrichten) im März 2012 angestiegen ist. Die vorläufigen Angaben wurden allerdings vom Kabinettsbüro nach unten korrigiert. So zog der Index auf 96,4 Punkte an, während vorläufig sogar ein Indexstand von 96,6 Punkten gemeldet worden war. Im Februar hatte der Index lediglich bei 96,1 Punkten gestanden. Die gesamtwirtschaftliche Aktivität in Japan hat sich derweil im März 2012 erneut reduziert, wie das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie mitteilte. Im Vormonatsvergleich sank der All-Industry-Index saisonbereinigt um 0,3 Prozent, während für Februar ein Rückgang um 0,1 Prozent ermittelt worden war. Volkswirte waren von einem Minus von 0,1 Prozent ausgegangen. Aus Thailand wurde indes gemeldet, dass die Wirtschaft im ersten Quartal 2012 einen Zuwachs verzeichnete. So kletterte das thailändische Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,3 Prozent. Im Schlussquartal 2011 hatte die Wirtschaft im Land des Lächelns hingegen um 8,9 Prozent nachgegeben. Im Vergleich zum Vorquartal wuchs die Wirtschaftsleistung saisonbereinigt um 11 Prozent, wogegen sie im vierten Quartal um 10,8 Prozent geschrumpft war. Am Dienstag hat die Ratingagentur Fitch das Kreditrating von Japan herabgestuft. So wurde die Bonitätsnote Japans von zuletzt "AA" auf "A+" gesenkt. Zur Begründung verwies die Ratingagentur auf die hohe und weiter steigende Staatsverschuldung des Landes. Außerdem mache das Maßnahmenpaket zur Verringerung der Staatsverschuldung einen im Vergleich zu anderen hochverschuldeten Staaten mit hohem Einkommen einen vergleichsweise bedächtigen Eindruck. Der Ausblick für das Rating wurde von Fitch außerdem mit "negativ" angegeben. Wie ferner bekannt gegeben wurde, sind die chinesischen Frühindikatoren im April 2012 weiter angestiegen. So zogen die Frühindikatoren um 0,8 Prozent an. Für März war ein Plus von 0,8 Prozent ermittelt worden. Am Mittwoch hat der neunköpfige Geldpolitische Ausschuss der Bank of Japan (BoJ) entschieden, seine Geldpolitik unverändert fortzuführen. Dieser Beschluss bedeutet, dass der Satz für Tagesgeld in der weltweit drittgrößten Volkswirtschaft bei 0,00 bis 0,10 Prozent und damit auf dem niedrigsten Niveau innerhalb der G7-Staaten verharrt. Volkswirte hatten diesen Ausgang der Ratssitzung bereits im Vorfeld erwartet. Zuletzt war das Zinsniveau Anfang Oktober 2010 auf den aktuellen Stand gesenkt worden. Zudem wurde das Ankaufsprogramm für Wertpapiere unverändert bei 70 Bio. Japanischen Yen (JPY) bis Ende 2013 belassen. Die Handelsbilanz Japans hat derweil im April 2012 mit einem höheren Defizit geschlossen, wie das japanische Finanzministerium mitteilte. So belief sich der Passivsaldo auf 520 Mrd. JPY. Im Vorjahresmonat war ein Defizit von 478 Bio. JPY ausgewiesen worden. Hierbei erhöhten sich die Exporte binnen Jahresfrist um fast 8 Prozent, während die Importe um 8 Prozent anzogen. Der chinesische Computerkonzern Lenovo (-1,6 Prozent) gab nach Börsenschluss bekannt, dass er seinen Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich gesteigert hat, was mit gewonnenen Marktanteilen zusammenhängt. Der den Aktionären zurechenbare Gewinn belief sich demnach auf 473 Mio. US-Dollar, gegenüber einem Vorjahresgewinn in Höhe von 273,2 Mio. US-Dollar. Der Umsatz kletterte im Berichtszeitraum um 37 Prozent auf 29,6 Mrd. US-Dollar. Am Donnerstag legte die Aktie von Japan Tobacco (Düsseldorf: JAT.DU - Nachrichten) um 1,1 Prozent zu. Der weltweit drittgrößte Tabakkonzern meldete, dass er die belgische Gryson N.V., einen Hersteller von Tabak zum Selbstdrehen, für 475 Mio. Euro übernehmen wird. Die Transaktion wird voraussichtlich noch in diesem Jahr abgeschlossen. Daneben ist der von der Großbank HSBC ermittelte Einkaufsmanager-Index für China im Mai zurückgegangen. So lag der Einkaufsmanager-Index im Berichtsmonat mit 48,7 Punkten unter dem im Vormonat ermittelten Wert von 49,3 Zählern. Diese Entwicklung deutet auf eine weitere Abschwächung der Wirtschaftsentwicklung im Reich der Mitte hin. Am Freitag wurde bekannt, dass sich die japanischen Verbraucherpreise im April 2012 erhöht haben. So kletterten die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat in der Kernrate (bereinigt um frische Nahrungsmittel) um 0,2 Prozent. Davor waren sie im Vormonat ebenfalls um 0,2 Prozent gestiegen. Im Großraum Tokio lagen die Lebenshaltungskosten (Kernrate) für Mai 2012 um 0,8 Prozent unter dem Vorjahreswert, nach einem Minus von 0,5 Prozent im April. Das Verbrauchervertrauen in Südkorea hat sich unterdessen im Mai 2012 erneut verbessert. Dies teilte die Bank of Korea mit. So erhöhte sich der Index für die Verbraucherstimmung auf 105 Zähler, nach zuvor 104 Zählern im April. Hierbei handelt es sich um den vierten Zuwachs in Folge. Damit wurde die Marke von 100 Punkten erneut überschritten. Steht der Index über der Grenze von 100 Punkten, gilt die Grundtendenz als mehrheitlich optimistisch.

In der kommenden Woche stehen unter anderem die Geschäftszahlen von Charming Shoppes (NasdaqGS: CHRS - Nachrichten) , Jos. A. Bank Clothiers, Pfleiderer (Xetra: 676474 - Nachrichten) , Bank of Nova Scotia, IVU Traffic Technologies, CAT oil, Deufol, Elexxion (Frankfurt: A0KFKH - Nachrichten) , Severn Trent (Stuttgart: A0LBHG - Nachrichten) , Ciena (NasdaqGS: CIEN - Nachrichten) und National Bank (Other OTC: NCXS.PK - Nachrichten) of Canada an.

Auf der Konjunkturseite werden nächste Woche in Deutschland die Verbraucherpreise (Mai), die Außenhandelspreise (April), der Einzelhandelsumsatz (April), die Arbeitsmarktdaten (Mai), der VDMA-Auftragseingang (April), die ifo-Kreditumfrage (Mai) sowie der Außenhandel nach Ländern (erstes Quartal) gemeldet. Ansonsten stehen der Case Shiller Composite-20 Hauspreisindex, das US-Verbrauchervertrauen, das Geschäftsklima der Eurozone, die EU-Wirtschaftsstimmung, die anstehenden US-Hausverkäufe, Japans Industrieproduktion, die Verbraucherpreise der Eurozone, der ADP (Berlin: W7L.BE - Nachrichten) -Arbeitsmarktbericht, das US-BIP, die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, der Einkaufsmanagerindex Chicago, der EIA-Ölmarktbericht, die EU-Arbeitsmarktdaten, die persönlichen US-Einkommen und -Auslagen, die US-Arbeitslosenquote, der ISM-Index und die US-Bauausgaben zur Veröffentlichung an.

Indexstände

(25.05.2012, 18.20 Uhr) DAX: 6.339,94 TecDAX (EUREX: FTDX.EX - Nachrichten) : 752,47 Dow Jones STOXX 50: 2.284,35 Nikkei 225: 8.580,39 Dow Jones: 12.491,80 Nasdaq Composite (Nasdaq: ^IXIC - Nachrichten) : 2.837,85 (25.05.2012/ac/n/m)

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