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WM-Rückstand vergrößert sich: Fabio Quartararo in Aragon nur Achter

Sebastian Fränzschky
·Lesedauer: 4 Min.

"Positiv ist, dass wir nicht so ein schlechtes Rennen hatten wie vor einer Woche", stellt Petronas-Yamaha-Pilot Fabio Quartararo nach dem zweiten Aragon-Wochenende (zum Rennbericht) fest.

Als Achter kassierte Quartararo immerhin acht WM-Punkte. Doch WM-Leader Joan Mir (Suzuki) sammelte als Dritter 16 Zähler und liegt drei Rennen vor Saisonende nun 14 Punkte vorn (zum Gesamtstand).

"Wir liegen 14 Punkte zurück. Okay, das ist viel. Doch es gibt noch drei Rennen, zwei davon in Valencia. Im vergangenen Jahr hatte ich in Valencia ein sehr gutes Gefühl für das Motorrad", erinnert sich Quartararo und fügt hinzu: "Portimao war in der Vergangenheit meine Lieblingsstrecke. Ich bin sehr gespannt darauf, dort mit der MotoGP-Maschine zu fahren."

Fabio Quartararo in Aragon kein Kandidat für das Podium

Bei den beiden Rennen in Aragon konnte Quartararo keine Impulse setzen. Magere acht Punkte aus zwei Rennen waren mit einem Blick auf die WM-Wertung ein klarer Rückschlag. Doch einige Gegner traf es noch schlimmer.

Fabio Quartararo, Petronas Yamaha SRT

Fabio Quartararo, Petronas Yamaha SRT<span class="copyright">Gold and Goose / Motorsport Images</span>
Fabio Quartararo, Petronas Yamaha SRTGold and Goose / Motorsport Images

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Fabio Quartararo, Petronas Yamaha SRT

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Fabio Quartararo, Petronas Yamaha SRT

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Fabio Quartararo, Petronas Yamaha SRT

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Fabio Quartararo, Petronas Yamaha SRT

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Fabio Quartararo, Petronas Yamaha SRT

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Fabio Quartararo, Petronas Yamaha SRT, Stefan Bradl, Repsol Honda Team

Fabio Quartararo, Petronas Yamaha SRT, Stefan Bradl, Repsol Honda Team<span class="copyright">Gold and Goose / Motorsport Images</span>
Fabio Quartararo, Petronas Yamaha SRT, Stefan Bradl, Repsol Honda TeamGold and Goose / Motorsport Images

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"Ich rechnete damit, dass 'Dovi' besser auf dieser Strecke zurechtkommt. Im vergangenen Jahr war die Ducati hier stark", wundert sich Quartararo über das schwache Abschneiden von Andrea Dovizioso, der beim zweiten Aragon-Rennen nur 13. wurde.

Quartararos achter Platz kann im Vergleich zu Doviziosos Ergebnis als Schadensbegrenzung gewertet werden. "Ich bin nicht richtig zufrieden", gesteht der Franzose. "Am Morgen im Warm-up stießen wir auf etwas Positives. Wir dachten, dass wir damit schnell sein können. Doch im Rennen verlor ich das gute Gefühl. Es war nicht einfach."

Findet Fabio Quartararo in Valencia zu alter Stärke?

"Jetzt bin ich aber froh, dass wir Aragon verlassen. Wir hatten hier an jedem Tag Probleme. Ich konzentriere mich jetzt voll auf Valencia. Ich bin mir sicher, dass Valencia eine bessere Strecke für uns ist. Dort sollten wir besser mit den Reifen zurechtkommen. Ich gehe davon aus, dass wir dort im Gegensatz zu hier schnell und konstant sind", so der Petronas-Pilot.

WM-Endspurt: Fabio Quartararo freut sich auf Valencia und Portimao

WM-Endspurt: Fabio Quartararo freut sich auf Valencia und Portimao<span class="copyright">Motorsport Images</span>
WM-Endspurt: Fabio Quartararo freut sich auf Valencia und PortimaoMotorsport Images

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Im Gegensatz zum ersten Aragon-Rennen hatte Quartararo keine Probleme mit den Reifen. Doch Teamkollege Franco Morbidelli war klar stärker. Der Italiener holte sich seinen zweiten Saisonsieg und kann sich nun auch Hoffnungen machen, die Meisterschaft für sich zu entscheiden.

Der Teamkollege war in Aragon deutlich stärker

"Franco fuhr hier sehr konstant", lobt Quartararo. "Bereits beim ersten Rennen war er sehr konstant. Wir hingegen machten nur kleine Fortschritte von der ersten zur zweiten Woche. Wir waren überhaupt nicht konstant. Maverick (Vinales) war am ersten Wochenende sehr schnell. Er war der Fahrer, den es zu schlagen galt. Dann wurde er Vierter. Jetzt kam er eine halbe Sekunde vor mir ins Ziel."

Franco Morbidelli holte den Sieg im zweiten Aragon-Rennen

Franco Morbidelli holte den Sieg im zweiten Aragon-Rennen<span class="copyright">Motorsport Images</span>
Franco Morbidelli holte den Sieg im zweiten Aragon-RennenMotorsport Images

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"Das ist schwer zu verstehen", wundert sich Quartararo über die Bilanz der Yamaha-Piloten. "Abgesehen von Franco, der sich deutlich verbessern konnte, hatten die anderen Yamaha-Piloten beim zweiten Rennen keine Chance."

Kann sich Quartararo für den Erfolg des Teamkollegen freuen? "Einerseits freue ich mich, andererseits aber auch nicht. Ich freue mich, weil er es verdient. Er leistete sehr gute Arbeit. Zudem nahm er Mir Punkte weg. Wir haben sehr ähnliche Motorräder. Wir haben aber keine Verbesserungen erzielt. Das ärgert mich", so der WM-Zweite.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.