Deutsche Märkte schließen in 6 Stunden 34 Minuten
  • DAX

    13.301,23
    +11,43 (+0,09%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.516,22
    +4,32 (+0,12%)
     
  • Dow Jones 30

    29.872,47
    -173,77 (-0,58%)
     
  • Gold

    1.818,50
    +7,30 (+0,40%)
     
  • EUR/USD

    1,1913
    -0,0006 (-0,05%)
     
  • BTC-EUR

    14.230,31
    -857,26 (-5,68%)
     
  • CMC Crypto 200

    330,57
    -39,95 (-10,78%)
     
  • Öl (Brent)

    44,90
    -0,81 (-1,77%)
     
  • MDAX

    29.137,05
    +107,57 (+0,37%)
     
  • TecDAX

    3.078,05
    +28,37 (+0,93%)
     
  • SDAX

    13.694,58
    -5,89 (-0,04%)
     
  • Nikkei 225

    26.537,31
    +240,45 (+0,91%)
     
  • FTSE 100

    6.364,86
    -26,23 (-0,41%)
     
  • CAC 40

    5.572,32
    +1,03 (+0,02%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.094,40
    +57,62 (+0,48%)
     

Wirtschaftliche Erholung im Gastgewerbe im September gestoppt

·Lesedauer: 1 Min.
Geschlossenes Restaurant in München
Geschlossenes Restaurant in München

Die wirtschaftliche Erholung im Gastgewerbe hat sich im September nicht fortgesetzt. Hotels und Restaurants machten 3,9 Prozent weniger Umsatz als im August, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Damit lag der Umsatz im September ein Viertel unter dem Niveau vom Februar, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland.

Der Umsatz des Gastgewerbes war im März um mehr als 44 Prozent eingebrochen, im April um 55 Prozent. Mit Lockerung der Einschränkungen setzte die Erholung im Mai ein; sie hielt bis August an. Allerdings lagen die Umsätze auch im Sommermonat August noch deutlich unter dem Niveau vom Februar.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat bereits vor einem Kahlschlag in der Branche gewarnt. Hotels, Gaststätten und Bars seien die mit am stärksten von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Unternehmen. Bis Juli sank die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr demnach um rund ein Sechstel, in Bars und Kneipen sogar um mehr als ein Drittel. Kurzarbeiter würden dabei weiter als Beschäftigte gezählt.

Der neue Lockdown für die Branche im November verschärft die Krise noch. Die Bundesregierung hat daher ein neues Hilfsprogramm beschlossen - betroffene Unternehmen erhalten 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes vom November 2019.

ilo/cha