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Warum ich wirklich froh bin, Dividendenaktien zu haben

Sparen: Geld und Münzen
Sparen: Geld und Münzen

Ich bin wirklich froh, Dividendenaktien zu haben. Grundsätzlich gilt, dass ich mit einem gewissen Anteil meines Vermögens einen Ansatz verfolge, den ich Besser-als-nix getauft habe. Darunter subsumiere ich spannende, vor allem qualitative Aktien, die eine solide Rendite ermöglichen sollten.

Aber das ist nicht der springende Punkt, warum ich wirklich glücklich bin, einen größeren Anteil meines Depots in Dividendenaktien investiert zu haben. Hier ist der eigentliche Punkt. Er könnte nicht aktueller sein im Moment.

Darum bin ich froh, Dividendenaktien zu haben

Eigentlich ist mein Hauptbetätigungsfeld das der Wachstumsaktien. Als Investor definiere ich mich primär als Growth-Investor. Auch wenn ich meinen Tätigkeitsschwerpunkt betrachte. Zeit verwende ich in erster Linie, um günstige, starke und perspektivenreiche Unternehmen in wachstumsstarken Märkten zu finden.

Trotzdem investiere ich stets zur Hälfte in defensive, qualitative Dividendenaktien. Eine Renditebremse? Ja, in Teilen. Wobei ich die Performance meiner Depots gerne separat betrachte. Der Grund, weshalb ich jedoch wirklich glücklich über die zwei Ansätze bin, ist deren Gegensätzlichkeit. Jetzt, in Zeiten der Inflation, der Korrektur, des Growth-Crashs und des Bärenmarktes performen meine Wachstumsaktien nicht mehr so gut. Natürlich gehe ich eher von einem temporären Phänomen aus. Aber das ist der Zeitraum, in dem die defensive Klasse ihre Qualitäten zeigt.

Genauer gesagt geht es nicht nur um ein bisschen Dividende bei den Dividendenaktien. Nein, sondern die qualitativen Ausschütter drehen jetzt richtig auf, spielen in Zeiten der Inflation ihre Pricing-Power aus und funktionieren. Sie bilden für mich einen idealen Gegenpart zu den Growth-Aktien. Sowohl inhaltlich als auch zeitlich und führen dazu, dass der Crash etwas abgeschwächt wird. Das ist der eigentliche Grund, warum ich jetzt glücklich bin, zweigleisig zu fahren.

Wäre ich ohne erfolgreicher?

Ob ich ohne meine Besser-als-nix-Dividendenaktien erfolgreicher wäre, das ist eine spannende Frage. Grundsätzlich möchte ich auch mit dieser Auswahl starke Renditen einfahren. Dass diese defensiven Namen den Markt in schwierigen Zeiten klar outperformen können, das sehen wir jetzt.

Vielleicht wäre ein Wachstumsaktien-only-Ansatz über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg erfolgreicher. Aber im Zweifel gilt, dass es in gewissen Marktphasen einfach entscheidender ist, ruhiger zu schlafen. Oder auf Gegenspieler zu setzen, die zum Beispiel jetzt performen. Deshalb werde ich diesen zweigeteilten Ansatz konsequent fortführen und glaube: Selbst mit unterschiedlichen Ansätzen kann ich trotzdem über Jahre und Jahrzehnte ein den Markt schlagender Investor sein.

Der Artikel Warum ich wirklich froh bin, Dividendenaktien zu haben ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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