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Wincor Nixdorf erwartet Wachstum aus Schwellenländern

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Berlin (dapd). Der Geldautomaten- und Kassensystemhersteller Wincor Nixdorf setzt angesichts eines schwachen Europageschäfts auf einen Schub aus aufstrebenden Schwellenländern. "In etlichen Schwellenländern entsteht derzeit eine Mittelschicht, sei es in China, in Russland oder in Indonesien", sagte Vorstandschef Eckard Heidloff der "Welt am Sonntag".

Dadurch steige auch die Zahl der Geldtransaktionen. "Und dafür werden unsere Geräte gebraucht", erklärte er. Der Anteil der Schwellenländer am Umsatz von Wincor Nixdorf (Xetra: A0CAYB - Nachrichten) solle mittelfristig von 27 auf 30 Prozent steigen.

Beim Gang nach China und Fernost werde Wincor Nixdorf auch dort produzieren. "Die Qualität in China ist ausgezeichnet", sagte Heidloff. "Künftig sollen auch Komponenten von dort in Europa zum Einsatz kommen."

Die im MDAX (Xetra: ^MDAXI - Nachrichten) notierte Wincor Nixdorf steckt mitten im Umbau. Zuletzt war der Gewinn eingebrochen. "Wir haben das Problem, dass infolge der Finanz- und der Eurokrise die Bereitschaft unserer europäischen Kunden nachgelassen hat, in neue Geräte zu investieren", sagte Heidloff. Daher setzte die Firma nun auch mehr auf Software (Xetra: 330400 - Nachrichten) und Service, da Banken und Handel ihre Geräte regelmäßig warten und aktualisieren lassen müssten.

Bei der derzeitigen Konsolidierung der Branche durch Übernahmen will das Paderborner Unternehmen keine große Rolle spielen. "Wir kaufen immer mal wieder kleine Firmen, mehr aber auch nicht", sagte Heidloff. "Fusionen und große Akquisitionen sind für uns derzeit kein Thema."

dapd

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