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Du willst 10 % deines Einkommens sparen? Gar nicht mal so einfach!

Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst
·Lesedauer: 3 Min.

Hin und wieder liest man, dass eine Sparquote von 10 % des eigenen monatlichen Einkommens empfehlenswert ist. Es handelt sich hierbei womöglich um einen idealen Kompromiss, um langfristig ein Vermögen aufzubauen. Beziehungsweise um für einen Notfall gewappnet zu sein. Aber gleichzeitig auch beim Konsum nicht großartig verzichten zu müssen.

Möchtest auch du 10 % deines Einkommens sparen? Falls ja, lass mich dir eines sagen: Das ist vielleicht gar nicht mal so einfach. Mal abgesehen von der Frage, wo du den Rotstift bei den Ausgaben ansetzen willst, solltest du die folgenden Fragen vielleicht etwas gedanklich durchspielen.

10 % des Einkommens sparen: Brutto oder netto?

Eine erste, vielleicht eher pragmatische Frage ist dabei, von welchem Ausgangswert du genau 10 % sparen möchtest. Beziehungsweise, ob dein Nettoeinkommen deine Basis ist. Oder aber dein Bruttoeinkommen. Auch hier kann es zunächst ratsam sein, einige Gedanken zu verschwenden.

Wenn du 10 % deines Bruttoeinkommens sparen möchtest, so ist das absolut natürlich mehr. Beziehungsweise auch relativ ist deine Sparquote im Hinblick auf das Nettoeinkommen höher. Mehr ist häufig natürlich mehr. Nur dann eben nicht beim Konsum.

Wer hingegen 10 % des Nettoeinkommens sparen möchte, hat es vielleicht etwas einfacher. Trotzdem sollte man sich im Klaren darüber sein, dass sich hierdurch das Sparpotenzial reduziert. Das Nettoeinkommen liegt schließlich unter dem Bruttowert. Das führt uns wiederum zu einer zweiten wichtigen Fragestellung, nämlich:

Reicht das für deine Ziele?

Wer 10 % seines Brutto- oder auch Nettoeinkommens sparen möchte, der sollte sich auch eine weiterführende Frage stellen. Nämlich die, ob eine solche Sparquote überhaupt ausreichend ist. Beispielsweise für deine finanziellen Ziele. Oder auch für die Frage, was nach dem Erwerbsleben passiert. Die Rentenlücke ist für einige inzwischen schließlich ein reales Problem.

Mit 10 %, die man selbst spart, kann man durchaus eine Menge anstellen. Zudem ist das eigene Einkommen ein wichtiger Faktor, der letztlich entscheidet, wie viel Geld man tatsächlich Monat für Monat spart. Trotzdem könnte es Baustellen wie die Rentenlücke oder andere ambitionierte Ziele geben, bei denen eine solche Sparrate nicht ausreichend ist.

Foolishe Sparer sollten daher zwingend darauf achten, ob die Ziele mit der eigenen Sparquote übereinstimmen. Einfach bloß 10 % des Einkommens zu sparen, könnte manchmal der falsche Ansatz sein.

10 % sparen: Was machst du mit dem Geld?

Zu guter Letzt sollten Foolishe Sparer außerdem noch eine letzte Frage zwingend beantworten: Was macht man mit dem Geld? Gemeint ist hierbei nicht, wofür man es langfristig ausgeben möchte. Nein, sondern eher, wie man vielleicht sein Gespartes weiter wachsen lassen kann.

In Zeiten niedriger bis negativer Zinsen ist Inflation ein Problem für eigentlich alle Sparer, das es zu beseitigen gilt. Ansonsten wird dein Erspartes konsequent und langfristig weniger wert. Etwas Ausgleich sollten Sparer daher zumindest anstreben. Egal ob sie bloß 10 % sparen oder nicht.

Dabei wird man kaum um Aktien oder ETFs herumkommen. Oder andere Anlageformen, die noch Rendite bringen. Es liegt jedoch an dir, das Maximum aus deinem Ersparten herauszuholen. Egal ob du 10 % pro Monat sparst oder mehr oder weniger.

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