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Will Smith: "Ich verstehe, wenn Leute mich nicht sehen wollen"

Er weiß, dass er es verbockt hat: Schauspieler Will Smith (54) hat sich keine Freund*innen gemacht, als er Chris Rock bei der Oscar-Verleihung eine Ohrfeige verpasste, weil dieser sich über seine Frau lustig gemacht hat. Aber er möchte natürlich schon, dass die Leute seinen neuen Film sehen.

Entscheidung akzeptiert

Der Star spielt in 'Emancipation' einen entlaufenden Sklaven. Das Schwarz-Weiß-Drama wurde von Antoine Fuqua inszeniert und wäre eigentlich bestes Oscar-Material. Aber sein Hauptdarsteller sieht ein, dass die Leute ihn nach seiner Oscar-Attacke nicht sehen wollen. "Ich verstehe das vollkommen - wenn jemand noch nicht bereit ist, würde ich das absolut respektieren und den Raum lassen, dass man noch nicht bereit ist", sagte er dem Journalisten Kevin McCarthy, der den Clip auf Twitter gepostet hat. Aber den Film hat er nicht allein gemacht und es wäre eben hart für alle anderen.

Will Smith bittet für seine Kolleg*innen

Deshalb bekniet der Amerikaner dann doch die Menschen, sich 'Emancipation' anzuschauen, wenn der Film am 9. Dezember bei Apple TV+ anläuft. "Meine große Sorge gilt meinem Team - Antoine hat das getan, was ich für die beste Arbeit seiner gesamten Karriere halte", schwärmte Will Smith "Die Leute in diesem Team haben die beste Arbeit ihrer gesamten Karriere geleistet, und ich hoffe sehr, dass meine Handlungen mein Team nicht bestrafen." Also möchte der Oscar-Preisträger, dass das Werk doch noch seine Daseinsberechtigung bekommt. "Das ist es, worauf ich hinarbeite, das ist es, worauf ich hoffe. Ich hoffe, dass das Material - die Kraft des Films, die Aktualität der Geschichte - ich hoffe, dass das Gute, das getan werden kann, zumindest die Herzen der Menschen öffnen wird, um die unglaublichen Künstler*innen in und um diesen Film zu sehen und anzuerkennen und zu unterstützen." Es wird sich zeigen, ob die Bitte von Will Smith bei den Leuten Gehör findet.

Bild: Abby Grant/Cover Images