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Darum will ich nach der Lektüre dieses Buches meinen Geldfluss automatisieren, auf Indexfonds setzen und mich von meiner Bank trennen

·Lesedauer: 4 Min.
Die Autorin Jen Glantz
Die Autorin Jen Glantz

Eines meiner persönlichen Ziele für 2022 ist es, jedes einzelne Buch in meinem Bücherregal zu lesen. Mehr als die Hälfte der Bücher in meiner Sammlung sind Taschenbücher aus Antiquariaten oder Geschenke von Freunden, die ich nie gelesen habe. Ich dachte mir, ich schaue mir jedes Buch an und entscheide dann, welches ich behalte und welches ich meiner örtlichen Bibliothek spende.

Ich beschloss, dieses Ziel gleich am ersten Tag des Jahres in die Tat umzusetzen. Ich schloss meine Augen und nahm ein Buch aus dem Regal. Ich wählte „I Will Teach You to Be Rich“(Deutsche Ausgabe: "Ich zeige dir wie du reich wirst") von Ramit Sethi. Mein Mann hatte es mir geschenkt, aber ich hatte es nie wirklich gelesen.

Der Titel ließ mich zwar annehmen, dass die Ratschläge in diesem Buch riskant und unkonventionell sein würden, aber ich stellte fest, dass es genau das Gegenteil war. Viele der darin enthaltenen Tipps scheinen perfekt für Anfänger geeignet zu sein, die sich mit den wichtigsten finanziellen Grundlagen vertraut machen wollen, zum Beispiel mit der eigenen Kreditwürdigkeit oder den Unterschieden zwischen einem Giro- und einem Sparkonto.

Ich ertappte mich dabei, wie ich mir Notizen und umsetzbare Erkenntnisse notierte, die mir einige finanzielle Schritte aufzeigten, die ich so schnell wie möglich unternehmen muss. Das sind meine drei wichtigsten Erkenntnisse aus der Lektüre.

1. Schafft euch einen automatischen Geldfluss

Ich habe viel Zeit in die Organisation meiner Finanzen und in die Planung eines Budgets investiert, aber ich habe keinen automatischen monatlichen Geldplan erstellt. Derzeit erledige ich alles manuell, einschließlich der Überweisung von Geld zwischen verschiedenen Konten, der Einzahlung in meinen Rentenfonds und der Bezahlung meiner Kreditkartenrechnungen. Das bedeutet, dass ich mindestens eine Stunde pro Woche damit verbringe, mich um meine Finanzen zu kümmern, obwohl ich das eigentlich gar nicht müsste.

Sethi schlägt einen automatisierten Geldfluss vor, der so eingerichtet werden kann, dass euer Gehaltsscheck automatisch aufgeteilt und direkt auf mehrere Konten eingezahlt wird.

Seine Struktur funktioniert folgendermaßen: Ihr könnt es so einrichten, dass euer Gehalt, sobald ihr es bekommt, automatisch, zum Beispiel per Dauerauftrag, gesplittet wird. Ein bestimmter Prozentsatz kann beispielsweise jeden Monat auf euer Renten-Vorsorge-Konto gehen, ein anderer auf euer Sparkonto, auf zusätzliche Altersvorsorgekonten oder wie ihr sonst noch spart.

Auch wenn meine Struktur je nach meinen Zielen ein wenig anders aussehen wird, macht ein automatisierter Geldfluss die Verwaltung meiner Finanzen viel einfacher.

2. Setzt auf Indexfonds, nicht auf Einzelaktien

Als ich vor ein paar Jahren anfing, in den Aktienmarkt zu investieren, hatte ich keinen großen Plan, außer Aktien von Unternehmen zu kaufen, die ich unterstütze oder an die ich glaube. So hatte ich eine Menge Einzelaktien und keine Strategie, was ich mit ihnen tun sollte oder wie ich wusste, wann ich sie verkaufen musste.

Ich weiß schon seit einiger Zeit, dass dieser Plan fehlerhaft ist. Als ich das Buch las, konnte ich die Vorteile von Indexfonds gegenüber Einzelaktien besser verstehen.

Sethi erklärt, dass Indexfonds Sammlungen von Aktien sind, die von Computern so verwaltet werden, dass sie dem Index des Marktes entsprechen. Wenn ich mich für Indexfonds und nicht für Einzelaktien entscheide, kann ich die Hände von der Überwachung von mehr als 30 Unternehmen lassen, an denen ich beteiligt bin, und in Sammlungen von Hunderten oder Tausenden von Aktien und Anleihen investieren.

3. Trennt euch von eurer Bank

In dem Buch gibt es einen Satz, in dem es darum geht, dass Menschen manchmal nicht die Bank wechseln, weil sie dort schon seit einer Weile oder – in meinem Fall – seit Ewigkeiten Kunde sind. Diese Treue zahlt sich nicht aus und kann einen sogar finanziell ausbremsen.

Ich habe immer noch Giro- und Sparkonten bei der allerersten Bank, bei der ich je ein Konto eröffnet habe. Obwohl ich 85 Prozent des Geldes auf diesen Konten zu einer anderen Bank mit geringeren Gebühren und einem höheren Zinssatz überweise, kann ich mich nicht dazu durchringen, den Rest des Geldes zu transferieren und die Konten für immer aufzulösen.

Das bedeutet, dass mir mehr Geld entgeht, weil ein Teil meines Geldes auf einem Konto mit 0,01 Prozent Zinsen liegt, während es bei meiner neuen Bank 0,5 Prozent Zinsen gibt.

Außerdem fallen auf meinem Geschäftskonto bei dieser Bank häufig monatliche Gebühren an, weil mein Guthaben nicht den von der Bank vorgeschriebenen Mindestbetrag erreicht. Wenn ich mein Geschäftskonto woanders einrichten würde, könnte ich eine Bank finden, bei der diese Gebühren nicht anfallen.

Ganz oben auf meiner To-do-Liste für 2022 steht die Trennung von der ursprünglichen Bank, bei der ich den größten Teil meines Lebens verbracht habe, und eine Bank zu finden, die sich besser um mein Geld kümmert.

Dieser Text wurde von Mascha Wolf aus dem Englischen übersetzt. Das Original findet ihr hier.

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