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Die wichtigsten Aussagen und Momente im Überblick

·Lesedauer: 1 Min.

Was wussten Karl-Theodor zu Guttenberg und Ole von Beust? Warum unterstützte die Bundesregierung Wirecards Expansion in Asien? Im Wirecard-Ausschuss ging es hoch her. Protokoll einer intensiven Fragerunde

Der parlamentarische Untersuchungsausschuss zum Wirecard-Bilanzskandal kam an diesem Donnerstag zum letzten Mal in diesem Jahr zusammen. Die Abgeordneten wollten sich mit der Arbeit der prominenten Lobbyisten des insolventen Zahlungsabwicklers befassen. Bekanntester Strippenzieher war der ehemalige Wirtschafts- und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Er war ebenso als Zeuge geladen wie der ehemalige Hamburger Bürgermeister Ole von Beust.

Die beiden Politiker hatten sich in ihrer Eigenschaft als Wirecard-Lobbyisten an die Bundesregierung gewandt. Besonders interessant für die Abgeordneten ist der Besuch von Guttenberg am 3. September 2019 im Kanzleramt: Er traf mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen und warb für den Markteintritt von Wirecard in China. Ob und in welcher Weise sich Ministerien und Diplomaten einspannen ließen, soll auch durch die Zeugenaussagen mehrerer Beamter geklärt werden. Als Zeugen geladen waren zudem etwa Lars-Hendrik Röller, Wirtschaftsberater im Kanzleramt. Und: Wolfgang Schmidt, Staatssekretär im Bundesfinanzministerium.

Live-Blog
(inklusive der Blogbeiträge zur Ausschusssitzung am 26. November)


Mehr zum Thema: Am 19.11.2020 war auch Ex-Wirecard-Chef Markus Braun im Untersuchungsausschuss vorgeladen. Protokoll einer absurden Fragerunde.