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Weniger Firmenpleiten - Corona-Ausnahmen wirken weiter

·Lesedauer: 1 Min.

WIESBADEN (dpa-AFX) - Die Zahl der Unternehmenspleiten ist trotz der Corona-Krise in den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres gesunken. Von Januar bis November 2020 meldeten die deutschen Amtsgerichte 14 621 Firmeninsolvenzen. Das waren 15,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Der Trend hielt auch im November an. Die Zahl sank um 26 Prozent auf 1046 Insolvenzen.

Ein Grund für den Rückgang ist, dass die Insolvenzantragspflicht für überschuldete Unternehmen bis Ende Dezember 2020 ausgesetzt war. Die bereits ab Oktober wieder geltende Antragspflicht für zahlungsunfähige Unternehmen wird sich nach Angaben der Statistiker unter anderem aufgrund der Bearbeitungszeit der Gerichte erst später auf die Zahlen auswirken. Für überschuldete Firmen, bei denen die Auszahlung von Staatshilfen noch aussteht, bleibt die Pflicht, einen Insolvenzantrag zu stellen, bis Ende April ausgesetzt.

Normalerweise muss ein Insolvenzantrag spätestens drei Wochen nach Eintritt eines Insolvenzgrunds wie Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit gestellt werden. Experten gingen zuletzt davon aus, dass die Zahl der Firmenpleiten in diesem Jahr steigen wird.

Die Forderungen der Gläubiger beliefen sich im November auf knapp 1,4 Milliarden Euro. Ein Jahr zuvor hatten rund 3,4 Milliarden Euro im Feuer gestanden.