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Wem gehört die Armlehne? Airline-Verhaltensregeln enthüllt

Darüber, wem die Armlehne gehört, streiten sich öfter mal Passagiere im Flugzeug.

Turbulenzen und Verspätungen können Fliegen zur Qual machen, aber häufig sind das Schlimmste an einem Flug die anderen Passagiere. Es gibt wirklich wenige Dinge, die schlimmer sind, als auf einem Langstreckenflug neben einem müffelnden oder gesprächigen Sitznachbarn zu landen. Die Frage ist, wie kann man solch eine unbequeme Situation am besten überstehen?

Im Vorfeld der Reisewelle zu Weihnachten und über Neujahr hat British Airways Reisende in den USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Italien befragt, um die wichtigsten Fragen rund um die richtigen Verhaltensregeln während eines Fluges zu erfahren. Hier sind einige ausgewählte Highlights.

Krieg der Ellenbogen

Eine der umstrittensten Fragen zum Thema Fliegen dreht sich um die Armlehnen und wer diese benutzen darf. Insgesamt stimmen 67 % der Befragten zu, dass man eine Armlehne nutzen und die andere dem Sitznachbarn überlassen sollte. Trotzdem gaben 47 % der britischen und 42 % der amerikanischen Fluggäste an, dass sie eher beide Armlehnen nutzen, wenn sie in der Mitte sitzen. Lassen Sie uns im Sinne des Friedens im Flugzeug der Regel zustimmen, eine zu nutzen und eine zur Verfügung zu stellen.

Keine Strümpfe, keine Bedienung

Es ist nicht unüblich, dass Reisende auf langen Flügen ihre Schuhe ausziehen und die Mehrheit der Befragten gab an, dass sie dies akzeptabel finden. Allerdings sind die meisten Leute dagegen, die Füße völlig freizulegen. Laut der Umfrage sagten 87 % der Reisenden, dass es völlig inakzeptabel ist, während eines Fluges die Strümpfe auszuziehen und wir können es ihnen nicht verübeln. Fußpilz ist real, Leute. Und stinkt.

Aufwecken oder nicht?

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie sitzen am Fenster und verspüren ein menschliches Bedürfnis. Es ist dringend, aber die Person am Gangplatz schläft und Sie wollen sie nicht stören. Was tun Sie? Laut 80 % der Reisenden ist es absolut OKAY, den schlafenden Sitznachbarn aufzuwecken, aber 40 % sagen, man sollte dies nur einmal pro Flug tun.

Aber sagen wir, Sie sehen einen kleinen Spalt und versuchen, an ihrem schlafenden Sitznachbarn unbemerkt vorbeizurutschen. Tun Sie dies Gesicht-zu-Gesicht? Oder riskieren Sie es und haben ihre Rückseite zur Person gedreht? In Amerika waren die Befragten sich uneinig, aber letztendlich stimmten 54 % zu, dass Gesicht-zu-Gesucht doch weniger anstößig sei.

Wenn der Passagier neben ihnen scharcht, greifen die meisten Reisenden nicht ein – 66 % sagen, dass sie den Ton ihrer Kopfhörer aufdrehen würden, um den Klang zu übertönen. Trotzdem gaben 20 % der britischen Reisenden an, sie würden ihren Nachbarn anschubsen, ihn aufwecken und dann so tun, als wäre es ein Versehen gewesen. Wie gemein!

Mama ist die Beste

Und letztendlich die Frage, die Reisende seit Jahrzehnten quält: Muss man sich mit der Person, die neben einem sitzt, unterhalten? Natürlich will man nicht unhöflich sein und sie ignorieren, aber ist man verpflichtet, einem Fremden zuzuhören, wie er über sein Katzenkostüm zu Halloween plaudert? Die Antwort ist nein… zumindest nicht in Amerika. Während 83 % der Befragten sagen, dass ein kuzes Hallo und ein Lächeln höflich sind, gaben 42 % der US-Reisenden an, es sei unhöflich, über persönliche Dinge zu sprechen.

Was, wenn Ihr Sitznachbar Ihren Hinweis nicht versteht? In Amerika glauben die gleichen 42 %, dass es absolut okay ist, sich bei seinem Sitznachbarn zu bedanken und die Kopfhörer aufzusetzen. In Großbritannien raten Reisende dazu, auf die Toilette zu gehen, in der Hoffnung, dass das Plappermaul den Hinweis versteht.

Leider funktionieren diese Dinge wohl nicht, wenn man neben Italienern oder Franzosen sitzt. Denn 80 % der Italiener finden Smalltalk im Flugzeug absolut okay und 80,5 % der französischen Befragten sahen einen Flug als gute Gelegenheit, neue Freunde kennenzulernen.

Brittany Jones-Cooper