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Mehr als 7000 Flüge weltweit über Weihnachten abgesagt oder ausgefallen

·Lesedauer: 2 Min.
Reisende an Heiligabend in Los Angeles (AFP/DAVID MCNEW)

Über Weihnachten sind weltweit mehr als 7000 Flüge ausgefallen oder abgesagt worden. Wie Daten der Website Flightaware.com zeigten, wurden allein am Sonntag weltweit mehr als 2000 Flüge gestrichen, davon mehr als 570 mit Ziel oder Start in den USA. Zudem gab es mehr als 4000 Verspätungen. Die vielen Flugausfälle sind nach Angaben der Fluggesellschaften darauf zurückzuführen, dass viele Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert sind oder unter Quarantäne stehen. In den USA durchkreuzten zudem Unwetterwarnungen die Pläne der Reisenden.

Am Freitag gab es laut Angaben der Website rund 2400 Annullierungen und 11.000 Verspätungen. Am Samstag wurden demnach über 2800 Flüge gestrichen und mehr als 8500 Verspätungen verzeichnet. Die Ausfälle betrafen unter anderem die Fluggesellschaften Lufthansa, Delta, United Airlines, JetBlue und Alaska Airlines.

Die meisten Annullierungen entfielen auf chinesische Fluggesellschaften: China Eastern strich am Freitag und Samstag 1000 Flüge, was mehr als einem Fünftel des Flugplans entsprach. Air China legte ebenfalls rund 20 Prozent seiner geplanten Abflüge in diesem Zeitraum auf Eis.

Auch die US-Fluggesellschaften mussten viele Flüge streichen. Allein United Airlines musste laut Flightaware am Freitag und Samstag rund 450 Flüge stornieren - und damit etwa zehn Prozent aller vorgesehenen Flüge. "Der landesweite Anstieg bei den Omikron-Fällen in dieser Woche hatte direkte Auswirkungen auf unsere Besatzungen und die Menschen, die unseren Betrieb aufrecht erhalten", erklärte die Airline.

Die US-Fluggesellschaft Delta musste am Samstag mindestens 300 Flüge und am Sonntag etwa 100 Flüge streichen - nach rund 170 Ausfällen am Freitag. Die Airline habe keine Möglichkeit mehr gesehen, die Flüge doch noch anbieten zu können - "einschließlich der Umleitung und des Austauschs von Flugzeugen und Besatzungen", erklärte Delta.

Die Weihnachtszeit ist eine der Hauptreisezeiten im Jahr: Einer Schätzung des Verkehrsklubs American Automobile Association zufolge hatten allein in den USA mehr als 109 Millionen Menschen geplant, zwischen dem 23. Dezember und dem 2. Januar zu verreisen.

Dies seien 34 Prozent mehr als im Vorjahr, als die Pandemie zahlreiche Menschen zwang, Weihnachten im kleinen Kreis zu feiern. Die meisten der Reisen für die diesjährige Weihnachtszeit seien bereits vor dem Auftreten der Omikron-Variante gebucht worden, erklärte der Verkehrsklub.

Einige Reisende machten ihrem Unmut über die Ausfälle in den Online-Netzwerken Luft: "Hilfe, United-Flug wieder gestrichen. Ich möchte rechtzeitig zu Weihnachten nach Hause kommen", schrieb etwa ein verzweifelter Reisender aus dem US-Bundesstaat Vermont am Samstagmorgen (Ortszeit) bei Twitter.

Derweil meldete der Nationale Wetterdienst der USA mehrere Unwetter, die das Reisechaos zusätzlich verschärften: Während die Temperaturen in den östlichen US-Bundesstaaten ungewöhnlich hoch waren, gaben die Meteorologen für weite Teile des Westens Sturmwarnungen heraus. In den Bergen sei mit starkem Schneefall zu rechnen, warnten die Experten.

gap/lan

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