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Weltraumtourismus: Richard Branson schreibt mit Flug ins All Geschichte

·Lesedauer: 4 Min.
Diese Fotos nahm Virgin-Galactic-Chef Richard Branson mit ins All.
Diese Fotos nahm Virgin-Galactic-Chef Richard Branson mit ins All.

Guten Morgen! Auch während des Wochenendes ging vielerorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Richard Branson ist der erste Milliardär, der es ins All geschafft hat. Der Brite hat damit ein neues Kapitel der Weltraumgeschichte aufgeschlagen. Der Virgin-Galactic-Gründer flog am Sonntag vom Spaceport America im US-Bundesstaat New Mexico in den Weltraum. Es war der erste Flug ins All, mit dem ein privates Unternehmen normale Bürger in den Orbit befördert hat. „Seit meiner Kindheit habe ich von diesem Moment geträumt, und ehrlich gesagt kann dich nichts auf den Blick auf die Erde aus dem Weltraum vorbereiten“, sagte Branson nach der Landung.

Damit ist Branson zwei anderen Milliardären zuvorgekommen, die ebenfalls ins All streben. Am 20. Juli startet Amazon-Gründer Jeff Bezos über seine Firma Blue Origin mit seinem Bruder und zwei Passagieren ins Weltall und ab September will auch Tesla-Chef Elon Musk über seine Firma Space X Erdumkreisungen für Touristen anbieten. Bransons Flug ins All könnt ihr hier sehen. [Mehr bei Handelsblatt, CNBC, Handelsblatt und Wall Street Journal]

Auf Gründerszene: In seiner Drehmoment-Kolumne stellt unser Autor Don Dahlmann den Hyperloop nochmal im Detail vor. Seiner Meinung nach könnte der in vielen Ländern der Welt den Transport von Waren und Gütern schneller und ökologischer machen und auf manchen Strecken sogar das Flugzeug ersetzen. Doch an einigen Punkten müsste man dringend nachbessern. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht und der vergangenen Tage:

Stripe scheint nun tatsächlich seinen lang erwarteten IPO vorzubereiten. Laut eines Reuters-Berichts hat das US-amerikanische Fintech Cleary Gottlieb Steen & Hamilton als Rechtsberater für seine Börsennotierung engagiert. Dies ist das erste Zeichen, dass das Zahlungsunternehmen aus San Francisco nun doch noch den Schritt an die Börse wagen will. Das 2009 gegründete Unternehmen sammelte erst im März noch 600 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 95 Milliarden Dollar ein. [Mehr bei Reuters]

Techunternehmen in den USA müssen sich auf weiteren Gegenwind einstellen. US-Präsident Joe Biden hat am Freitag eine weitreichende Verordnung unterzeichnet, die den Wettbewerb in der gesamten US-Wirtschaft fördern soll und damit auch die Monopolstellungen der großen Techunternehmen unter die Lupe nehmen wird. Gleichzeitig ging auch die chinesische Regierung weiter gegen die Techfirmen des Landes vor. So wurden weitere Downloads von Apps des Fahrdienstleisters Didi gestoppt und der Börsengang chinesischer Unternehmen im Ausland wird schwieriger. [Mehr bei CNBC, The Information und Wall Street Journal]

Die Tesla-Fabrik in Deutschland ist nach wie vor nicht fertiggestellt. Deshalb liefert der Elektroautobauer das Mini-SUV Model Y nun von Shanghai aus nach Europa. Ursprünglich sollte die Produktion des Model Y in Grünheide in Berlin im Juli beginnen. Die Auslieferungen für Europa waren für das dritte Quartal geplant gewesen. [Mehr bei Business Insider]

Stamps.com wird von dem Private-Equity-Unternehmen Thoma Bravo aufgekauft. Der Deal soll das E-Commerce-Versandunternehmen mit etwa 6,6 Milliarden US-Dollar bewerten. Aktionäre von Stamps.com erhalten 330 US-Dollar pro Aktie in bar, eine Prämie von 67 Prozent gegenüber dem Schlusskurs des Unternehmens von 197,72 Dollar am Donnerstag. Durch die Übernahme wird Stamps.com wieder ein privates Unternehmen. Die in Kalifornien ansässige Firma richtet sich mit ihren Dienstleistungen an kleine Unternehmen und hilft ihnen, vom US-Postdienst genehmigtes Porto direkt von ihrem Arbeitsplatz aus zu drucken. Das Unternehmen, das fast 732.000 monatliche Abonnenten hat, ist auch eine Partnerschaft mit Microsoft eingegangen. [Mehr bei Wall Street Journal und CNBC]

Investitionen: Netskope hat am Freitag eine Investitionsrunde in Höhe von 300 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 7,5 Milliarden Dollar verkündet. Die US-amerikanische Softwarefirma mit Sitz in Kalifornien hat es sich auf die Fahnen geschrieben, Unternehmen durch ihre digitale Transformation zu führen und sensible Daten zu schützen. Auch zuvor schon hatte Netskope enorm große Finanzierungsrunden abgeschlossen: Im vergangenen Februar sammelte es 340 Millionen Dollar ein und Ende 2018 knapp 169 Millionen. Gleichzeitig hat das französische Startup Didomi eine Finanzierungsrunde über 40 Millionen US-Dollar aufgebracht. Das Unternehmen unterstützt Firmen bei der Zustimmung von Nutzern für die Verwendung ihrer Daten. Didomis Consent Management-Plattform wird in Europa bereits gut genutzt – mit der aktuellen Finanzierungsrunde will das Startup nun in die USA expandieren. Das US-Medium Bloomberg kündigte indes an, dass der japanische Techinvestor Softbank weitere fünf Milliarden Dollar in Unternehmen in Lateinamerika investieren möchte. [Mehr bei Techcrunch, Techcrunch und Bloomberg]

Unser Lesetipp auf Gründerszene beschäftigt sich mit dem Bezahl-Fintech Sumup. Sumup hat fast 400 Millionen Euro Umsatz, doch leider nehmen auch die Verluste zu. Wir haben uns angeschaut, an was das liegen könnte. [Mehr bei Gründerszene]

Einen guten Start in die Woche!

Eure Gründerszene-Redaktion

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