Deutsche Märkte schließen in 7 Stunden 18 Minuten
  • DAX

    15.224,80
    -9,56 (-0,06%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.973,20
    +6,21 (+0,16%)
     
  • Dow Jones 30

    33.677,27
    -68,13 (-0,20%)
     
  • Gold

    1.745,30
    -2,30 (-0,13%)
     
  • EUR/USD

    1,1966
    +0,0011 (+0,10%)
     
  • BTC-EUR

    54.029,03
    +2.695,96 (+5,25%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.397,02
    +103,03 (+7,96%)
     
  • Öl (Brent)

    60,96
    +0,78 (+1,30%)
     
  • MDAX

    32.707,72
    +41,58 (+0,13%)
     
  • TecDAX

    3.504,79
    +17,76 (+0,51%)
     
  • SDAX

    15.735,63
    +5,89 (+0,04%)
     
  • Nikkei 225

    29.620,99
    +82,29 (+0,28%)
     
  • FTSE 100

    6.895,12
    +4,63 (+0,07%)
     
  • CAC 40

    6.200,28
    +16,18 (+0,26%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.996,10
    +146,10 (+1,05%)
     

Weltraum-Militärsimulation AsterX in Frankreich gestartet

·Lesedauer: 1 Min.
Emmanuel Macron in Toulouse

Im französischen Toulouse hat eine erstmals in Europa stattfindende gemeinsame Weltraum-Militärübung von Frankreich, Deutschland, den USA und Italien begonnen. Der französische Präsident Emmanuel Macron wohnte am Freitag in der Raumforschungsagentur (CNES) dem Start der AsterX-Simulation bei. Bei dem viertägigen Szenario versucht eine feindliche Macht, eine mit Frankreich verbündete Nation anzugreifen und einen französischen Kommunikationssatelliten auszuschalten.

Vor Beginn der Übung leitete Macron ein Treffen des Weltraumkommandos, eines 2017 geschaffenen Gremiums, das Frankreichs Militärstrategie im Weltraum steuert. "Wir müssen die Mittel zum Handeln haben, wenn wir Gefahren erkennen, die unsere Fähigkeiten oder die unserer Verbündeten belasten", ließ Macron über sein Büro mitteilten. Ein Angriff auf einen Satelliten könne zum Beispiel das Kommunikationsnetz des Militärs stören.

Es ist die erste derartige Übung in Europa. Das Szenario der Übung sei zwar fiktiv, verlautete aus Macrons Büro, aber alles andere als unrealistisch. So wirft die französische Regierung Russland vor, seinen Aufklärungssatelliten Olymp-K im Jahr 2017 in die Nähe des französisch-italienischen Militärsatelliten Athena-Fidus gebracht zu haben, was Verteidigungsministerin Florence Parly als "Akt der Spionage" bezeichnete.

mkü/bfi