Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    13.118,13
    +205,53 (+1,59%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.533,17
    +96,88 (+2,82%)
     
  • Dow Jones 30

    31.500,68
    +823,28 (+2,68%)
     
  • Gold

    1.828,10
    -2,20 (-0,12%)
     
  • EUR/USD

    1,0552
    +0,0028 (+0,26%)
     
  • BTC-EUR

    20.175,50
    -56,36 (-0,28%)
     
  • CMC Crypto 200

    462,12
    +8,22 (+1,81%)
     
  • Öl (Brent)

    107,06
    -0,56 (-0,52%)
     
  • MDAX

    26.952,04
    +452,34 (+1,71%)
     
  • TecDAX

    2.919,32
    +79,02 (+2,78%)
     
  • SDAX

    12.175,86
    +160,36 (+1,33%)
     
  • Nikkei 225

    26.491,97
    +320,77 (+1,23%)
     
  • FTSE 100

    7.208,81
    +188,36 (+2,68%)
     
  • CAC 40

    6.073,35
    +190,02 (+3,23%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.607,62
    +375,42 (+3,34%)
     

Weltbank senkt Wachstumsprognose nochmals: Stagflationsgefahr

(Bloomberg) -- Die Weltbank hat ihre Prognose für das globale Wirtschaftswachstum in diesem Jahr erneut gesenkt. Auf Sicht mehrerer Jahre sei mit überdurchschnittlicher Inflation und unterdurchschnittlichen Wachstums zu rechnen - mit potenziell destabilisierenden Folgen für Länder mit niedriger bis mittlerer Wirtschaftskraft.

“Die Weltwirtschaft ist erneut in Gefahr”, erklärte Weltbankchef David Malpass im Vorwort des am Dienstag vorgelegten Berichts der Institution zum globalen Konjunkturausblick. “Sie ist gleichzeitig mit hoher Inflation und langsamem Wachstum konfrontiert. Selbst wenn eine globale Rezession vermieden wird, könnte die Qual der Inflation mehrere Jahre andauern - falls nicht enorme Angebotssteigerungen auf den Weg gebracht werden.”

Für 2022 rechnet die Weltbank nun nur noch mit 2,9% Wirtschaftswachstum, nach 4,1% in der Januar-Schätzung und 3,2% in der Prognose vom April. Hintergrund der erneut pessimistischeren Sicht sind der Anstieg der Energie- und Nahrungsmittelpreise, die Verwerfungen der Lieferketten im Zuge des russischen Einmarschs in der Ukraine sowie der Schwenk der Notenbanken der Welt hin zu einer restriktiveren Geldpolitik mit höheren Zinsen.

Im vergangenen Jahr erholte sich die Wirtschaft weltweit um 5,7%, nachdem die Corona-Pandemie die tiefste globale Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst hatte.

“Für viele Länder wird eine Rezession schwer vermeidbar”, erklärte Malpass. Angesichts der Schocks der vergangene beiden Jahre werde das mittlere Pro-Kopf-Einkommen 2023 in rund 40% der Entwicklungsländer unter dem Niveau bleiben, welches dort vor der Corona-Pandemie herrschte.

Überschrift des Artikels im Original:

Stagflation Danger Spurs World Bank to Cut Global Growth Outlook

More stories like this are available on bloomberg.com

©2022 Bloomberg L.P.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.