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Weltbank sagt Eurozone erst ab 2014 mageres Wachstum voraus

Washington (dapd). Der Höhepunkt der Finanzkrise mag überwunden sein, die Konjunkturaussichten in der Eurozone bleiben nach Einschätzung der Weltbank aber bescheiden. Innerhalb der Währungsunion werde wohl frühestens 2014 wieder positives Wachstum erreicht, kommendes Jahr dürfte die Wirtschaftsleistung zunächst einmal um 0,1 Prozent sinken. Erst ein Jahr später geht die am Mittwochmorgen veröffentlichte Konjunkturprognose der Weltbank wieder von einem um 0,9 Prozent höheren Bruttoinlandsprodukt aus, 2015 von 1,4 Prozent.

Weltweit wurde demnach 2012 ein Wachstum von 2,3 Prozent erreicht. Dieses Jahr soll das Plus mit 2,4 Prozent stabil bleiben, 2014 dann auf 3,1 Prozent und wieder ein Jahr später auf 3,3 Prozent zulegen. Das Gesamtfazit des Berichts: "Vier Jahre nach Ausbruch der globalen Finanzkrise ist das Schlimmste scheinbar überstanden." Allerdings gingen von der Euro-Krise, dem Haushalts- und Schuldenstreit in den USA, einem möglicherweise verlangsamten Wachstum in China sowie Schwankungen bei der globalen Ölversorgung weiterhin konjunkturelle Risiken für die gesamte Weltwirtschaft aus.

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