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Weiterbildungs-Startup Coachhub bekommt 68 Millionen Euro

·Lesedauer: 1 Min.
Finanziell gut gerüstet für den Wettbewerb: Die Brüder Yannis und Matti Niebelschütz
Finanziell gut gerüstet für den Wettbewerb: Die Brüder Yannis und Matti Niebelschütz

Der Coaching-Markt boomt, die Firmen im Segment heißen Sharpist, Leaders21 oder Coachhub. Und sie werden gegründet von Leuten, die am eigenen Leib erlebt haben, wie stressig der Business-Alltag sein kann – Sharpist von einem ehemaligen Personalverantworlichen bei Rocket Internet, Leaders21 von Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner. Und Coachhub von Yannis und Matti Niebelschütz, die als Seriengründer lange schon Teil der Berliner Startupszene sind.

Für ihre 2018 gegründete Firma haben sie bereits viel Geld bekommen. Nachdem im Dezember bereits 25 Millionen Euro in das Berliner Startup geflossen sind, kommen jetzt noch einmal 68 Millionen Euro als Erweiterung der Finanzierungsrunde hinzu. Das Kapital stammt vom Londoner VC Draper Esprit des bekannten Silicon-Valley-Finanziers Tim Draper, sowie von den Altinvestoren um HV Capital, Partech, Speedinvest, Signals Venture Capital und RTP Global. Damit belaufen sich die eingeworbenen Mittel für Coachhub auf nunmehr rund 110 Millionen Euro.

Video-Sprechstunde auf dem Smartphone

Die Online-Plattform Coachhub soll Beschäftigte und Trainer zusammenbringen. Zunächst füllt der zu coachende Mitarbeiter zwei kurze Fragebögen aus, bevor ihm ein Algorithmus drei Coaches vorschlägt, die besonders gut zu seinen Zielen und Vorlieben passen. Geschult wird anschließend per Video-Sprechstunde auf dem Smartphone.

Derzeit arbeiten nach eigenen Angaben 300 Beschäftigte bei Coachhub, zum Jahreswechsel waren es noch 120 weniger. Damals hatten die Firmengründer die Zahl von 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Zielgröße genannt. Das Angebot sei in 70 Ländern weltweit verfügbar, insgesamt seien rund 2.500 Business- und Gesundheits-Coaches auf der Plattform verfügbar. Mit dem neuen Kapital will Coachhub nach eigenen Angaben vor allem seine geografische Reichweite ausbauen. Sicherlich auch, um dem stärker werdenden Wettbewerb entgegenzutreten.

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