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Weil kritisiert Mallorca-Öffnung und will Sputnik-Impfstoff prüfen

·Lesedauer: 2 Min.

HANNOVER (dpa-AFX) - Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat die Aufhebung der Reisewarnung für Mallorca durch die Bundesregierung kritisiert. "Ich bin unglücklich mit dieser Entscheidung, daraus mache ich keinen Hehl", sagte der SPD-Politiker am Donnerstag in Hannover. Es möge ja sein, dass derzeit auf Mallorca relativ wenige Corona-Infektionen zu verzeichnen seien. "Aber da werden in den nächsten Wochen viele, viele Menschen aus aller Herren Länder zusammengekommen", so Weil. "Alle unsere bisherigen Erfahrungen sagen uns, dass wir anschließend ein zusätzliches Problem in Deutschland haben werden."

"Ich habe noch nicht ganz verstanden, warum trotz dieser Gesichtspunkte die Bundesregierung gemeint hat, es sei unbedenklich, nach Mallorca zu fliegen", meinte Weil. "Und es ist völlig klar, dass die Hoteliers in Deutschland die Frage stellen, warum eigentlich ihre Gäste nach Mallorca fliegen dürfen, aber nicht bei ihnen übernachten können."

Besorgt reagierte Weil auf das vorübergehende Aussetzen der Impfungen mit dem Vakzin von Astrazeneca <GB0009895292>. "Das ist in der Tat ausgesprochen bedauerlich, dass da jetzt so viel Verwirrung entstanden ist", meinte er. "Und ich frage mich offen gestanden schon, warum wir nicht von Montag bis Donnerstag mit der Aussetzung des Impfstoffs womöglich hätten warten können." Dass Berichte über Nebenwirkungen sehr intensiv überprüft werden müssten, verstehe er absolut. "Aber jetzt haben wir es mit einem Impfstoff zu tun, der sehr beschädigt worden ist, ganz egal, was in Brüssel entschieden werden wird."

"Wir müssen jetzt so schnell wie möglich vorankommen", sagte Weil mit Blick auf die Impfkampagne. "Und da erwarte ich von der Europäischen Union, auch von der Bundesregierung, dass man wirklich alle Impfstoffe vorurteilsfrei prüft und möglichst schnell auch an den Markt bringt, wo immer das vertretbar ist." Und weiter: "Ich denke da beispielsweise an den Impfstoff Sputnik, der jetzt schon in einzelnen europäischen Ländern verimpft wird. Und da ist natürlich die Frage zu stellen, warum geht das nicht bei uns?"/evs/DP/nas