Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    12.645,75
    +102,69 (+0,82%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.198,86
    +27,45 (+0,87%)
     
  • Dow Jones 30

    28.335,57
    -28,09 (-0,10%)
     
  • Gold

    1.903,40
    -1,20 (-0,06%)
     
  • EUR/USD

    1,1868
    +0,0042 (+0,3560%)
     
  • BTC-EUR

    10.923,24
    +51,50 (+0,47%)
     
  • CMC Crypto 200

    260,05
    -1,40 (-0,54%)
     
  • Öl (Brent)

    39,78
    -0,86 (-2,12%)
     
  • MDAX

    27.279,59
    +90,42 (+0,33%)
     
  • TecDAX

    3.028,89
    -23,22 (-0,76%)
     
  • SDAX

    12.372,64
    -5,62 (-0,05%)
     
  • Nikkei 225

    23.516,59
    +42,32 (+0,18%)
     
  • FTSE 100

    5.860,28
    +74,63 (+1,29%)
     
  • CAC 40

    4.909,64
    +58,26 (+1,20%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.548,28
    +42,28 (+0,37%)
     

Weil kritisiert Bayerns Haltung bei Endlagersuche für Atommüll

·Lesedauer: 1 Min.

HANNOVER (dpa-AFX) - Für die Haltung Bayerns bei der Suche nach einem Endlager für Atommüll hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) die dortige Staatsregierung kritisiert. "Bayern hat sogar im Koalitionsvertrag stehen, dass Bayern nicht in Frage komme. Das akzeptieren die anderen Länder nicht und Niedersachsen zu allerletzt", sagte Weil der "Bild" (Freitag). Die Endlagersuche soll ausschließlich nach wissenschaftlichen Aspekten mit einer breiten öffentlichen Beteiligung erfolgen. "Nicht nach Landesgrenzen oder politischen Farbenspielen", sagte Weil.

Am Montag legt die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) einen Zwischenbericht vor, der Gebiete ausweist, die nach geologischen Kriterien für ein Endlager für hoch radioaktiven Atommüll in Frage kommen. "Entweder halten sich alle an die Regeln oder keiner. Alles andere kommt schlicht und einfach nicht in Frage", betonte Weil.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze sieht in dem Zwischenbericht einen wesentlichen Schritt hin zu einem Atommüll-Endlager in Deutschland. "Die bevorstehende Veröffentlichung des Zwischenberichts der BGE zeigt, dass das gemeinsam beschlossene Verfahren trägt. Drei Jahre nach dem Beginn des Verfahrens stehen wir jetzt vor dem ersten weithin sichtbaren Fortschritt bei der Endlagersuche", sagte die SPD-Politikerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Freitag). "Entscheidend ist: Das Verfahren ist strikt wissenschaftlich, die Geologie entscheidet, welcher Standort es am Ende wird." Politische Überlegungen spielten keine Rolle. "Alle staatstragenden Parteien, der Bundestag und alle 16 Bundesländer haben diese Suche gemeinsam beschlossen."