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Nach Impotenz-Anekdote: Weißes Haus bietet Nicki Minaj Aufklärungsgespräch über Corona-Impfung an

·Lesedauer: 2 Min.

Nach einer viel diskutierten Twitter-Botschaft der US-Rapperin Nicki Minaj über Impotenz als angebliche Nebenwirkung der Corona-Impfung hat das Weiße Haus ihr ein Telefongespräch mit einem Experten angeboten.

Nicki Minaj behauptet: Freund ihres Cousins soll seit Impfung impotent sein
Nicki Minaj auf der Milan Fashion Week 2019 (Bild: REUTERS/Stefano Rellandini)

Minaj wurde ein Telefonat mit einem der Gesundheitsfachleute der Regierung zur Aufklärung über die Sicherheit und Wirksamkeit der Vakzine vorgeschlagen, bestätigte Bidens Pressesprecherin Jen Psaki. Die Musikerin hatte am Montag bei Twitter geschrieben, ein Bekannter in ihrer Heimat Trinidad und Tobago sei nach der Impfung impotent geworden.

Minaj teilte am Mittwoch mit, sie sei aufgrund des Tweets ins Weiße Haus eingeladen worden und habe diese Einladung auch angenommen. Sie werde wie die Heldin des Films "Natürlich Blond" ganz in Pink kommen, zum zu zeigen, dass es ihr ernst sei. Ein US-Beamter widersprach dieser Darstellung laut Medienberichten schnell und erklärte, es handele sich lediglich um ein Telefongespräch mit einem Arzt.

Die 38-Jährige hatte am Montag bei ihren rund 22,6 Millionen Twitter-Followern für Aufsehen gesorgt, indem sie erklärte, sie nehme nicht an der New Yorker Met Gala teil, weil dafür eine Impfung erforderlich sei. Sie wolle zuerst "ausreichend recherchieren", bevor sie sich impfen lasse. In einem weiteren Tweet berichtete sie, dass einem Freund ihres Cousins in Trinidad und Tobago nach der Impfung die Hoden angeschwollen seien - was seine Fruchtbarkeit beeinträchtigt habe.

Das Gesundheitsministerium des Karibik-Staats widersprach dieser Darstellung. "Einer der Gründe, warum wir gestern nicht in Echtzeit auf Frau Minaj reagieren konnten, ist, dass wir überprüfen und sicherstellen mussten, ob ihre Behauptungen wahr oder falsch sind", erklärte Gesundheitsminister Terrence Deyalsingh. Leider habe man "viel Zeit damit verschwendet, diese falsche Behauptung zu überprüfen."

Video: Gesundheitspersonal in Frankreich - Job oder Impfung?

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