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Zu viele Baustellen und Verspätungen: Deutsche Bahn hebt Zugbindung auf

Die Unpünktlichkeit auf den Strecken ist zu hoch, daher greift die Deutsche Bahn jetzt durch: die Zugpreisbindung wird gelockert, das soll für mehr Flexibilität für Bahnreisende sorgen.

Hauptbahnhof in München
Künftig soll Bahnfahren flexibler werden. (Symbolbild: picture alliance /Sven Simon, Frank Hoermann)

Die Fahrgastzahlen sind überzeugend, doch die Leistung der Deutschen Bahn nicht: Das gab Deutsche-Bahn-Vorstand Michael Peterson, zuständig für die Sparte Personenfernverkehr, am Mittwoch bekannt. Zu viele Baustellen bringen starke Verspätungen und sorgen für Unzufriedenheit bei den Kunden.

Daher greift das Verkehrsunternehmen jetzt zu schnellen Hilfsmitteln: Um den Bahnfahrern mehr Flexibilität zu geben und alle bis an ihre Zielbahnhöfe zu bringen, hebt die Deutsche Bahn die Zugbindung selbst bei Sparpreistickets auf, wo es eigentlich eine Zugbindung gilt.

Das verändert die Bahn für mehr Kunden-Zufriedenheit

Das wird so bewerkstelligt, dass die Bahn künftig an den Umstiegszeiten dreht. Nicht mehr die schnellste Verbindung wird angezeigt – denn die zu erreichen und keine Verspätung zu haben ist sowieso wie ein Sechser im Lotto – sondern in den Standardeinstellung in der Bahn-App "DB Navigator" ist künftig ein deutlicher Umstiegspuffer miteinkalkuliert.

Unter zehn Minuten Umstiegszeit wird meistens nicht mehr angezeigt. Damit erreichen Fahrgäste, wenn sie die Standardverbindung wählen, künftig 20 bis 30 Minuten später ihr Ziel. Peterson erklärt: Kommt ein Zug trotz aller Widrigkeiten in der Infrastruktur unerwartet schneller ans Ziel und sind die Fahrgäste schnellen Fußes unterwegs, dürfen sie auch einen früheren Zug nehmen. Das Bahn-Vorstandsmitglied garantiert: "Unsere Zugbegleiter sind angewiesen, auch bei Sparpreis-Tickets in diesem Fall flexibel zu reagieren." Peterson versichert: "Das wird zu keinem Problem bei der Ticketkontrolle führen."

Im Video: Negativ Rekord - So unpünktlich war die Deutsche Bahn seit 2010 nicht mehr