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Wegen Gaskrise: Auch Republik Moldau will beim Verbrauch sparen

CHISINAU (dpa-AFX) - Die frühere Sowjetrepublik Moldau bereitet sich auf die Drosselung der Gaslieferungen durch den russischen Energieriesen Gazprom <US3682872078> vor und will ihren Verbrauch senken. "Wir müssen lernen zu sparen. Wir glauben, dass Moldau 15 Prozent seines Gasverbrauchs einsparen kann - genau wie die Länder der Europäischen Union", sagte Vizepremier Andrei Spinu am Dienstag moldauischen Medien zufolge. Seinen Angaben nach bereitet sich die Regierung auf verschiedene Szenarien vor - bis hin zur vollständigen Einstellung der Gaslieferungen aus Russland.

Die an die Ukraine angrenzende Republik Moldau ist eines der ärmsten Länder Europas, stark abhängig von russischen Gaslieferungen und verschuldet gegenüber Moskau. Offiziell hat sich das Land nach dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine für neutral erklärt und sich nicht an den westlichen Sanktionen beteiligt. Gleichzeitig betrieb die politische Führung die Annäherung an die EU und erhielt gleichzeitig mit Kiew den Status eines Beitrittskandidaten. Ähnlich wie die EU-Länder befürchtet das Land nun, dass Gazprom die Lieferungen zurückfährt.

Am 1. November 2021 hat Chisinau einen Gasliefervertrag mit Gazprom über eine Laufzeit von fünf Jahren geschlossen. Allerdings sieht die Vereinbarung vor, dass die jeweilige Liefermenge spätestens zwei Monate vor Ende des Vertragsjahres bestätigt werden muss - also bis Ende August. Bislang hat die Republik Moldau eigenen Angaben zufolge noch keine Rückmeldung von Gazprom bekommen. Das Land werde allerdings im Winter auf jeden Fall Gas haben, versicherte Spinu nun

- wenn nicht von Gazprom, dann von anderen Lieferanten.

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