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Hier ein Weg, um die Angst vor der Börse zu verlieren

Motley Fool Investmentanalyst
·Lesedauer: 3 Min.
Bär im Anzug steht vor sinkendem Kurs Börsencrash Crash an der Börse
Bär im Anzug steht vor sinkendem Kurs Börsencrash Crash an der Börse

Versetzt dich der Gedanke, dein Geld zu investieren, in totale Panik? Mach dir keine Sorgen – du bist nicht allein.

Ich hatte früher selbst schreckliche Angst zu investieren, bis ich es schließlich geschafft habe, mein Gehirn zu trainieren, weniger ängstlich zu sein. Und obwohl es nicht einfach ist, unsere Ängste zu überwinden, ist die Realität, dass wenn du dich von deinen Bedenken vom Investieren abhalten lässt, du dich in eine Position bringen könntest, in der du deine finanziellen Ziele nicht erreichst, egal ob es um den Ruhestand oder andere Meilensteine geht. Das ist eine schlechte Sache. Es zahlt sich also aus, alles zu tun, um deine Ängste zu überwinden, und hier sind drei Tipps, die dir dabei helfen werden.

1. Überprüfe nicht jeden Tag deinen Kontostand

Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Börse von einem Tag auf den anderen wild schwankt. Aber es kann extrem beunruhigend sein, sich in dein Brokerkonto einzuloggen, deinen Kontostand zu überprüfen und eine Zahl zu sehen, die mehrere tausend US-Dollar niedriger ist als noch am Tag zuvor. Die Lösung? Tu dir das nicht an. Es gibt absolut keinen Grund, den Wert deines Portfolios täglich zu überprüfen – nämlich, weil du nicht täglich Aktien kaufen und verkaufen solltest.

Ziele stattdessen darauf ab, einen vierteljährlichen Check-in zu machen. Das bedeutet nicht, dass dein Portfolio nicht auch mal in Drei-Monats-Schritten an Wert verlieren kann. Aber auf diese Weise quälst du dich wenigstens nicht regelmäßig und bringst dich in eine Position, in der du schlechte, vorschnelle Entscheidungen treffen könntest, nur weil du Angst hast.

2. Habe einen soliden Notfallfonds

Eines der Dinge, die mir helfen, beim Investieren ruhig zu bleiben, ist zu wissen, dass ich mein Geld vom Brokerkonto im Notfall nicht brauche. Stattdessen habe ich einen soliden Notfallfonds auf der Bank, auf den ich zurückgreifen kann, falls ich mich mit einer ungeplanten Rechnung konfrontiert sehe, die mein Gehalt nicht abdecken kann.

Ein guter Weg, um deine Sorgen beim Investieren zu lindern, ist es, dir ein ähnliches Polster einzurichten. Generell ist es ratsam, drei bis sechs Monate an Lebenshaltungskosten auf der Bank zu haben. Das verschafft dir einen gewissen Schutz, wenn du entlassen wirst oder dein Auto nicht mehr anspringen will. Und es bedeutet auch, dass du deine Investitionen nicht auflösen musst – und Verluste riskierst – in solchen Situationen.

3. Diversifizieren

Eine vielfältige Mischung von Aktien kann dir helfen, ernsthafte Verluste in deinem Portfolio zu vermeiden. Was genau bedeutet das? Mindestens ein Dutzend Aktien aus verschiedenen Marktsektoren zu besitzen ist klug, so dass du zum Beispiel ein paar Tech-Aktien, ein paar Energie-Aktien und ein paar Aktien aus dem Gesundheitsbereich kaufen kannst.

Eine andere Möglichkeit ist, mit Indexfonds oder börsengehandelten Fonds (ETFs) zu diversifizieren, die beide darauf ausgelegt sind, die Performance verschiedener Marktindizes abzubilden. Wenn du in Indexfonds oder ETFs investierst, kannst du mit einem einzigen Kauf ein ganzes Bündel von Aktien erwerben und erhältst ein breiteres Marktengagement, das in Zeiten der Volatilität als Schutz dienen kann.

Es wäre ein Leichtes für mich, hier zu sitzen und dir zu sagen, dass es keinen Grund gibt, Angst vor der Börse zu haben, aber ich weiß auch, dass die Gehirne vieler Menschen nicht so funktionieren. Ich hasse zum Beispiel das Fliegen und obwohl der logische Teil meines Gehirns weiß, dass ich keine Angst haben sollte, in ein Flugzeug zu steigen, breche ich trotzdem jedes Mal in Schweiß aus, wenn ich es tue. Genauso kannst du nicht einfach mit den Fingern schnippen und deine Ängste beim Investieren im Handumdrehen beseitigen. Was du jedoch tun kannst, ist, dir eine Strategie anzueignen, die es dir erlaubt, sie zu umgehen, damit du die vielen Vorteile des Investierens ernten kannst.

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Dieser Artikel wurde von Maurie Backman auf Englisch verfasst und am 21.03.2021 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

Motley Fool Deutschland 2021