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WDH: Wacker Chemie wegen schwacher Nachfrage mit deutlich weniger Geschäft

(Wiederholung: Im ersten Satz des zweiten Absatzes wird präzisiert "bei Umsatz und operativem Gewinn".)

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Eine schwache Nachfrage und ein Lagerbestandsabbau durch Kunden hat Wacker Chemie DE000WCH8881 2023 deutlich belastet. Der Umsatz fiel im vergangenen Jahr um 22 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro, wie der MDaxDE0008467416-Konzern am Montag auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Davon blieben 824 Millionen Euro als Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) übrig - 60 Prozent weniger im Vergleich zum Rekordwert des Jahres 2022. Unter dem Strich machte Wacker voraussichtlich 330 Millionen Euro Gewinn (Vorjahr 1,28 Mrd).

Damit blieb das Unternehmen leicht unter den durchschnittlichen Analystenschätzungen bei Umsatz und operativem Gewinn. Wacker-Chemie-Chef Christian Hartel war zuletzt im Herbst vorsichtiger geworden in puncto Geschäftsentwicklung und hatte seither einen Umsatz von rund 6,5 Milliarden Euro sowie ein operatives Ergebnis (Ebitda) von 800 bis 900 Millionen Euro in Aussicht gestellt.

Die Chemiebranche leidet schon länger unter einer trägen Weltwirtschaft. Europa schwächelt und der besonders wichtige Markt China leidet unter einer schweren Immobilienkrise. Die Bauindustrie ist ein wichtiger Abnehmer für Wackers Polymere - verschiedenste chemische Verbindungen, die Basis etwa für Klebstoffe sind, aber auch in Bodenbelägen, Farben und Beton beigemischt werden, um Eigenschaften zu verändern.

Zudem spürte Wacker im Geschäft mit Silikonen Preisdruck. Diese Kunststoffe werden in der Elektronikindustrie, bei Textilherstellern, Medizintechnikunternehmen und in der Baubranche eingesetzt. Und auch das Geschäft mit Polysilizium für die Solarindustrie schwächelte wegen der Billigkonkurrenz aus China.