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WDH/ROUNDUP: Erster Bericht über Virusausbruch an Bergmann-Klinik - Neue Spitze

(im ersten Satz wird der Wochentag korrigiert: Samstag)

BERLIN (dpa-AFX) - In Deutschland sind bis Samstagnachmittag mehr als 154 100 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: Mehr als 151 700 Infektionen). Mindestens 5622 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 5407). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Die Reproduktionszahl lag nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) mit Stand Freitag wie in den drei Tagen zuvor bei 0,9. Das bedeutet, dass im Mittel fast jeder Infizierte eine weitere Person ansteckt und die Zahl der Neuerkrankungen leicht zurückgeht.

Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 109 800 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

Besonders hohe Zahlen registrierter Infektionen haben den Statistiken der Bundesländer zufolge Bayern mit mehr als 40 900 nachgewiesenen Fällen und mindestens 1584 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 31 400 Fällen und mindestens 1084 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 30 300 bestätigten Fällen und mindestens 1203 Toten. Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert von Bundesland zu Bundesland.

Gerechnet auf 100 000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 313,2 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 185,3. Allerdings ist die Anzahl der erfolgten Tests pro 100 000 Einwohner in den Bundesländern unterschiedlich hoch.