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WDH/ROUNDUP: Beck's-Brauer AB Inbev startet überraschend stark ins Jahr

·Lesedauer: 2 Min.

(fehlendes Wort in der Überschrift ergänzt)

LEUVEN (dpa-AFX) - Eine anziehende Biernachfrage und der stärkere Fokus auf Premium-Biermarken haben dem Brauer Anheuser-Busch Inbev <BE0974293251> zum Jahresstart Rückenwind beschert. Unter dem Strich stand im ersten Quartal ein auf die Aktionäre entfallender Gewinn von 595 Millionen US-Dollar, wie das im EuroStoxx 50 notierte Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Vor einem Jahr hatte der Geschäftseinbruch infolge der Beschränkungen zu Beginn der Corona-Krise für einen Milliardenverlust gesorgt. Der Umsatz habe sich zuletzt sogar besser entwickelt als vor der Corona-Krise, hieß von AB Inbev mit seinen Biermarken wie Budweiser, Beck's, Stella Artois und Corona Extra.

Der Umsatz stieg im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast zwölf Prozent auf 12,3 Milliarden Dollar (10,2 Mrd Euro). Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um acht Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar zu und damit deutlicher als von Analysten im Mittel erwartet.

Die Aktien legten bis zum frühen Nachmittag an der Spitze des Eurozonen-Leitindex Eurostoxx 50 um rund fünf Prozent auf 61,62 Euro zu. Damit haben sie nach mehr als einem Jahr die Kursverluste aus der Corona-Krise weitgehend wett gemacht. So waren der Kurs im Sog der Börsenpanik im Frühjahr 2020 binnen kurzer Zeit von rund 66 Euro auf gut 29 Euro eingebrochen.

Vor allem die Geschäfte im asiatisch-pazifischen Raum hätten sich erholt, betonte Trevor Stirling vom Analysehaus Bernstein Research in einer Studie. Zudem sei die Entwicklung in Lateinamerika sowie im Raum Europa-Nahost-Afrika (EMEA) robust gewesen. Das einmonatige Alkoholverkaufsverbot in Südafrika habe überdies weniger belastet als gedacht.

Für 2021 peilt der scheidende Konzernchef Carlos Brito ein Wachstum des operativen Ergebnisses um acht bis zwölf Prozent an nach 17 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr. Brito wird den Brauer nach 32 Jahren verlassen und sein Amt Anfang Juli an Michel Doukeris übergeben.

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