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WDH/ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: US-Schuldenstreit hemmt den Dax

(Es wird klargestellt, dass die Unterstützung für die Rheinmetall-Papiere bei 260 rpt 260 Euro lag.)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax DE0008469008 tut sich am Dienstag schwer. Im US-Schuldenstreit gibt es zwar Bewegung, aber weiter keinen Durchbruch zwischen Weißem Haus und Republikanern. Ab Anfang Juni droht ein Zahlungsausfall der US-Regierung, wenn keine Lösung gefunden wird. Marktteilnehmer sehen bis dahin für die Börsen eine Hängepartie. Das Minus für den deutschen Leitindex belief sich nach knapp einer Stunde im Xetra-Handel auf 0,07 Prozent beim Stand von 16 213,42 Punkten.

Stimmungsdaten aus der deutschen Industrie und dem Servicesektor zeigten Licht und Schatten. Klarheit über die konjunkturellen Perspektiven gebe es nicht, so die Ökonomen der Helaba. Insgesamt dürfte der Konjunktur-Optimismus kaum stärker werden.

Der MDax DE0008467416 der mittelgroßen Börsenwerte stand am Dienstagvormittag 0,26 Prozent höher bei 27 657,04 Punkten. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 ging es um 0,3 Prozent nach unten.

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Im Dax verteuerten sich die Aktien des Gendiagnostik-Unternehmens Qiagen NL0012169213 um 2,4 Prozent. Morgan Stanley hatte sie auf "Overweight" hochgestuft. Rheinmetall DE0007030009 testeten die Unterstützung um die Marke von 260 Euro, zuletzt gaben die Papiere des Rüstungskonzerns etwas darunter um 1,6 Prozent nach.

Immobilienwerte legten zu. Die unter der Zinswende leidenden und 2023 bislang im Dax am schwächsten gelaufenen Titel von Vonovia DE000A1ML7J1 gewannen an der Index-Spitze 4,8 Prozent. Auch in den Reihen hinter dem Dax waren Papiere aus der Branche gefragt.

Shop Apotheke NL0012044747 rückten im Kleinwerteindex SDax DE0009653386 nach einer positiveren Einschätzung von Morgan Stanley um 1,5 Prozent vor.

Für Varta DE000A0TGJ55 ist indes weiter kaum Land in Sicht, die Aktien verloren 1,3 Prozent. Es gebe für den Batteriehersteller auf kurze Sicht nichts zum Jubeln, hieß es von der Investmentbank Oddo BHF.