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WDH/Immobilienweisen: 'Wer heute baut, geht bankrott'

(Name im 1. und 2. Absatz berichtigt: Mattner rpt Mattner)

BERLIN (dpa-AFX) - Ohne Steuersenkungen und zielgerichtete Förderung fehlen in Deutschland aus Expertensicht 2027 rund 830 000 Wohnungen. Davor warnte der Rat der Immobilienweisen bei der Vorstellung ihres Frühjahrsgutachtens am Dienstag. "Bauen ist heute faktisch unmöglich", sagte der Präsident des Zentralen Immobilien-Ausschusses, Andreas Mattner. "Wer heute baut, geht bankrott."

Wohnungsneuentwickler kämen erst bei einer Durchschnittsmiete von 21 Euro auf eine Schwarze Null. Eindringlich forderten die Immobilienweisen, die staatlich bedingten Abgaben auf Wohnen zu senken. Deutschland belegt laut Gutachten bei dieser Staatsquote mit 37 Prozent einen Spitzenplatz. "Es ist der Staat, der hier die fette Beute macht", sagte Mattner.

Gefragt seien vor allem die Bundesländer, die Grunderwerbsteuer und kommunale Abschöpfungsprogramme auszusetzen, forderte Mattner. Bundesbauministerin Klara Geywitz mahnte, Bauinvestoren könnten heute nicht über diese Steuer noch Kitas und Straßen finanzieren. "Die Länder haben die Grunderwerbsteuer immer mehr in die Höhe gesetzt. Nun müssten sie prüfen, welchen Beitrag sie durch Senkung der Grunderwerbssteuer leisten können."