Deutsche Märkte öffnen in 7 Stunden 22 Minuten
  • Nikkei 225

    29.188,17
    +679,62 (+2,38%)
     
  • Dow Jones 30

    33.815,90
    -321,41 (-0,94%)
     
  • BTC-EUR

    43.188,05
    -2.477,44 (-5,43%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.194,54
    -48,51 (-3,90%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.818,41
    -131,81 (-0,94%)
     
  • S&P 500

    4.134,98
    -38,44 (-0,92%)
     

WDH/Bosch-Personalchefin: Frauenquote allein ist keine Lösung

·Lesedauer: 1 Min.

(Wiederholung: Die Überschrift wurde neu formuliert. Damit wird klargestellt, dass Albrecht eine Frauenquote allein nicht für die Lösung hält.)

STUTTGART (dpa-AFX) - Die neue Personalchefin des Technologiekonzerns Bosch, Filiz Albrecht, kann einer Frauenquote für Führungspositionen in Unternehmen nicht viel abgewinnen. "Mit einer Quotenregelung für Unternehmen alleine ist das Thema nicht zu lösen", sagte Albrecht der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" (Montag). "Und mit einer Quote erweist man den Frauen nicht immer einen Gefallen. Mehr Frauen in Führungspositionen ist das Ziel - und zwar ohne gesetzliche Regelungen." Es gehe aber ohnehin vielmehr um Vielfalt im Sinne von Gleichstellung, um Teilhabe aller Menschen unabhängig von Geschlecht, Alter und Herkunft. "Das hilft auch beim Thema Frauen in Führungspositionen", sagte sie.

Als Arbeitsdirektorin verantwortet Albrecht seit Anfang des Jahres in der Bosch-Geschäftsführung den Personalbereich. Bei Bosch liege der Anteil von Frauen in Führungspositionen aktuell bei 18 Prozent, sagte sie. Das sei fast doppelt so hoch wie im Jahr 2010.