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Was wirklich gegen fettige Haare hilft

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Weniger Haare waschen und Trockenshampoo verwenden – mehr kann man gegen fettige Haare nicht tun, oder? Oh doch, man kann: zum Beispiel Ursachenforschung betreiben und nicht nur beim Shampoo zum richtigen Produkt für fettige Haare greifen.

Im Kampf gegen fettige Haare solltest du nicht nur auf das Shampoo achten. (Bild: Getty Images)

Im Gegensatz zu anderen Haarstrukturen nehmen fettige Haare eine Sonderposition ein: Denn während genetisch vorbestimmt ist, ob wir dünnes, feines, dickes oder lockiges Haar haben, muss die Ursache von fettigem Haar seinem Träger oder seiner Trägerin nicht zwangsläufig in die Wiege gelegt sein. Die Überproduktion der Talgdrüsen, die für fettige Haare verantwortlich ist, kann auch auf falsche Ernährung, Stress, die Einnahme von Medikamenten oder eine hormonelle Umstellung zurückgeführt werden.

Was genau die eigenen Talgdrüsen besänftigen kann, muss jeder für sich herausfinden. Ebenso, welche Pflege- und Stylingrituale dafür sorgen können, dass das Haar weniger strähnig und fettig wirkt. Nachgewiesen ist: Wer sehr häufig seine Haare wäscht, stimuliert die Talgdrüsen noch mehr – und sorgt so für eine noch engagiertere Fettproduktion. Trockenshampoo hilft definitiv punktuell, indem es den Talg aufsaugt und die Haarwurzeln weniger fettig erscheinen lässt. Wird es allerdings zu häufig verwendet anstatt die Haare zu waschen, kann es die Kopfhaut irritieren, unter anderem weil es Haare, die ansonsten ausfallen würden, länger am Kopf hält als vorgesehen.

Milde Reinigung, möglichst viel Frischluft für die Kopfhaut (weniger Hüte sind bei fettigem Haar definitiv mehr!), nur selten heißes Föhnen und weniger, dafür die richtigen Pflege- und Stylingprodukte verhelfen fettigen Haaren zu einem gesünderen Aussehen:

Milde Tiefenreinigung – aber nicht zu oft

Wer fettiges, glanzloses Haar hat, sollte es nicht zu häufig waschen – zwischendurch aber für echte Tiefenreinigung sorgen.

Das Detox-Shampoo von Natyr wurde für normales und fettiges Haar entwickelt und reinigt Haar und Kopfhaut sanft, aber gründlich mit Mate und grünem Tee. Überschüssiges Fett, Verschmutzungen und Produktreste werden herausgespült, ohne die Talgdrüsen gleich wieder aufs Neue anzuregen.

Nach dem Waschen richtig kämmen

Fürs Entwirren und tägliche Ordnen fettiger Haare werden eher Kämme als Bürsten empfohlen, da diese die Kopfhaut weniger stimulieren und entsprechend auch die Talgproduktion weniger anregen.

Der 2-in-1-Holzkamm von RawSilix mit abgerundeten Zinken in Grob und Fein eignet sich zum Kämmen von frisch gewaschenem, feuchtem Haar ebenso wie fürs Ordnen zwischendurch. Nette Nebenwirkung: Der Kamm aus Sandelholz hat von Natur aus einen antistatischen Effekt.

Haare pflegen, ohne sie zu beschweren

Menschen mit fettigen Haaren tendieren dazu, von jetzt auf gleich auf jegliche Pflegeprodukte zu verzichten, um die Haare nicht unnötig zu beschweren. Solch ein Switch kann Haar und Kopfhaut überfordern. Was das Haar jetzt braucht, ist dann und wann die richtige Stärkung zwischendurch: beispielsweise in Form von Haarwasser, das als Haarkur ohne Fette dabei unterstützt, das natürliche Gleichgewicht der Kopfhaut wiederherzustellen.

Im Haartonikum von Dr. Hauschka wirken unter anderem Birkenrinde, Brennessel, das immergrüne Mahagonigewächs Neem sowie Arnika kräftigend für das Haar und pflegend für die Kopfhaut, ohne die Talgproduktion anzuregen.

Mikrobiome ausgleichen

Auch Mikroorganismen, also Bakterien, Pilze und dergleichen können die Beschaffenheit von Haut und Haar beeinflussen. Da ein ausgeglichenes Mikrobiom sich Studien zufolge auch positiv auf die Sebum-Produktion auswirken kann, werden seit Neuestem Pro- und Prebiotika auch in Haarpflegeprodukten eingesetzt.

Das Serum von Gallinée arbeitet zudem mit Artischockenextrakt, Milchsäure und einem PH-Wert, der dem der Kopfhaut entspricht.

Styling mit Schaumfestiger

Ja wirklich: Stylingprodukte mit Alkohol helfen bei fettigen Haaren, weil der Alkohol der Kopfhaut überschüssiges Fett entzieht und dafür sorgt, dass das Haar sich nicht zu nah an die Kopfhaut legt.

Sprühfestiger und Föhn-Schäume, von denen bei trockenem Haar eher abgeraten wird, erweisen sich bei erhöhter Talgproduktion also als echte Wundermittelchen und sorgen ganz nebenbei für starken, stundenlangen Halt.

Wenn der Tag mal wieder länger dauert

Noch ein alkoholhaltiges Produkt, das Menschen mit fettigen Haaren in ihre Stylingroutine aufnehmen sollten: Haarsprays arbeiten mit ähnlichen Effekten wie Schaumfestiger, halten die Haare von der Kopfhaut fern und sorgen für Halt, wo andere Looks schon längst traurig in sich zusammenfallen.

Das Besondere am Luminous Haarspray von Moroccanoil: Er hinterlässt nicht wie viele andere Sprays klebrige Rückstände im Haar, die strapazierte Kopfhaut irritieren könnten.

Der Soforthelfer

Experten raten von der Dauerverwendung von Trockenshampoo eher ab, weil es die Kopfhaut verkleben und die Talgdrüsen verstopfen kann. Doch zwischendrin verwendet, kann sich Pudershampoo als echter Retter in der Not inszenieren und zusammengefallenem Haar zu extra Volumen verhelfen.

Toni & Guys Sky High Shampoo eignet sich besonders gut für Hochsteckfrisuren bei feinem Haar.