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Was Sie jetzt tun können, um den Kampf gegen Corona zu unterstützen

Sandra Alter
·Freiberufliche Journalistin
·Lesedauer: 4 Min.

Im Kampf gegen Corona spielen nicht nur Hygiene-Regeln eine Rolle. Wir haben Tipps für den Alltag zusammengestellt, mit denen jeder Einzelne helfen kann, das Virus zu bekämpfen und die Gemeinschaft zu schützen.

Auch Abstecher in den Supermarkt sollte man möglichst effizient gestalten (Bild: Reuters/Wolfgang Rattay)
Auch Abstecher in den Supermarkt sollte man möglichst effizient gestalten (Bild: Reuters/Wolfgang Rattay)

Die Fallzahlen der Covid-19-Erkrankungen schnellen in Deutschland derzeit rasant in die Höhe. Um die Verbreitung des Virus zu stoppen, ist es in erster Linie wichtig, sich an die Hygieneregeln zu halten.

Hygieneregeln beachten

Dazu gehören das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, Abstand halten, gründliches Händewaschen, Husten und Niesen in die Armbeuge sowie in geschlossenen Innenräumen regelmäßig zu lüften. Auch das Nutzen der Corona-Warn-App fürs Smartphone unterstützt den Kampf gegen das Virus.

Wo sich die meisten Menschen infizieren

In seinem neuen Lagebericht hat das Robert Koch-Institut exakt aufgeschlüsselt, wo sich die Deutschen infizieren. Eine Grafik zeigt, dass zu Beginn der Pandemie vor allem Krankenhäuser, Flüchtlingsheime sowie Alten- und Pflegeheime zu den Corona-Hotspots gehörten.

(Quelle: Robert Koch-Institut)
(Quelle: Robert Koch-Institut)

Im Sommer folgte dann ein Anstieg der Ansteckungen am Arbeitsplatz. Vorwiegend Fleisch verarbeitende Betriebe standen im Fokus. Seit September steigen zwar auch wieder die Ansteckungsraten in Alten- und Pflegeheimen, klar im Vordergrund stehen mittlerweile jedoch die privaten Haushalte.

Ansteckung eindämmen

Die Menschen stecken sich bei privaten Zusammenkünften, Geburtstags- oder Hochzeitsfeiern an. Ausbrüche in Hotels und öffentlichen Verkehrsmitteln kommen dagegen eher selten vor. Der Grund: Die Menschen halten die Abstände ein und tragen Masken.

Die Zahlen zeigen, dass wir wieder umdenken müssen. Jeder kann mit seinem Verhalten dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Das geht aber nur dann, wenn wir bereit sind, auf bestimmte Dinge zu verzichten oder sie abzuändern.

Treffen mit Freunden und Familie

Feiern ist auch zu Corona-Zeiten erlaubt – aber am besten mit Abstand und viel frischer Luft. Wer zu einer privaten Party eingeladen wird und Bedenken hat, dass zu viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, sollte ruhig den Mut haben, abzusagen.

Empfehlenswert für Treffen sind nach wie vor Außenbereiche. Viele Gaststätten und Restaurants bieten auch zur kalten Jahreszeit Bewirtung im Freien an und sorgen mit zusätzlichen Wärmequellen auch draußen für Gemütlichkeit.

Wocheneinkauf planen

Täglich durch den Supermarkt schlendern sollten Verbraucher derzeit besser nicht. Sinnvoller ist es, seinen Wocheneinkauf vorausschauend zu planen und nur einmal in der Woche einkaufen zu gehen. So vermeiden Sie unnötige Kontakte an Engstellen, wie etwa an der Supermarktkasse und reduzieren damit auch das Risiko sich selbst oder andere anzustecken.

Auf unnötige Reisen verzichten

Auch Bundeskanzlerin Merkel hat eindringlich an die Bevölkerung appelliert. „Ich bitte Sie: Verzichten Sie auf jede Reise, die nicht wirklich zwingend notwendig ist, auf jede Feier, die nicht wirklich zwingend notwendig ist. Bitte bleiben Sie, wenn immer möglich, zu Hause, an Ihrem Wohnort“, sagte die CDU-Politikerin in ihrem wöchentlich veröffentlichten Podcast.

Unnötige Reisen sollten also besser verschoben werden. Je mehr Menschen sich daran halten, desto schneller werden wir in Zukunft auch wieder unbeschwert reisen können.

Online-Angebote nutzen

Ob Banking, Konferenzen oder Kontakte mit Ärzten und Krankenkassen – wer Online-Angebote nutzt, hat null Ansteckungsrisiko. Ein Videochat mit Freunden, Online-Konferenzen mit Arbeitskollegen, Video-Sprechstunden bei Ärzten oder Banking im Internet: All das und mehr ist möglich und macht unser Leben zu Corona-Zeiten etwas sicherer.

Gerade viele Krankenkassen setzen derzeit vermehrt auf Apps und Online-Angebote. Viele Versicherte können sogenannte Online-Geschäftsstellen nutzen. Dort lassen sich Krankschreibungen oder Rechnungen hoch- oder Bescheinigungen herunterladen, so dass der Gang in die Geschäftsstelle oder zum Briefkasten erspart bleibt.

Viele Kassen bieten derzeit auch kostenlose Online-Kurse zu Themen wie Rückenschule oder Ernährungsberatung an. Ein Blick auf die Internetseite Ihrer Krankenkasse kann sich lohnen.

Freizeitbeschäftigungen ändern

Statt auf Freizeitaktivitäten in Innenräumen zu setzen, sollten Sie nach Alternativen suchen. Bei gemeinsamen Fahrradtouren, Wanderungen, Waldspaziergängen, einem Besuch im Wildpark oder beim Geocachen (Moderne Schatzsuche) lassen sich die Abstandsregeln prima einhalten und frische Luft tut zu Corona-Zeiten doppelt gut.

Handeln Sie vorausschauend und bleiben Sie gesund!

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