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Was Kates Körpersprache bei Interviews über sie aussagt

Die Herzogin von Cambridge kam während eines Interviews per Video-Anruf „richtig zur Geltung“. Laut Experten könnte Kate erfahrenen Moderatoren sogar den ein oder anderen Tipp für Körpersprache geben.

Die Herzogin sprach diese Woche in der Sendung “This Morning” in einem Video-Chat mit Philip Schofield und Holly Willoughby. Es ging um ihr gemeinsames Foto-Projekt mit der National Portrait Gallery.

Kate erzählte von ihrer Familie und wurde für ihre nachvollziehbaren Erfahrungen mit dem Lockdown-Alltag und dem Schulunterricht von zu Hause gelobt.

Laut Judi James, Expertin für Körpersprache, zeigt das Interview, wie sehr sich Kate seit ihren Anfängen als Royal weiterentwickelt hat und wie unbekümmert sie mittlerweile in einer weniger formalen Umgebung wirkt.

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„Kate wirkte bei formalen Ansprachen mit Rednerpult und Skript nie völlig entspannt, im Gegensatz zu vielen professionellen Moderatoren und Experten, die wir immer wieder während des Lockdowns im TV sehen. Aber diesmal scheint Kate bei Interviews per Video-Chat völlig natürlich zu sein“, so die Expertin gegenüber Yahoo UK.

Als sie zuvor mit ihrem Mann bei Video-Chats zu sehen war, schien er sich immer etwas zurückzulehnen, um seiner etwas entspannter aussehenden Frau zu ermöglichen, mehr zu erzählen und die Gespräche zu führen. Aber bei ihrem Solo-Auftritt bei “This Morning” blühte Kate richtig auf.

Die Cambridges haben ihren Teil zum Umgang mit der Corona-Krise beigetragen. (Comic Relief/BBC Children in Need)

Ihr Hintergrund lenkte nicht ab, sie war gut ausgeleuchtet und war fast perfekt in der Mitte des Bildes zu sehen. Aber ihre natürliche Art war die eigentliche Offenbarung. Sie lächelte sofort, als sie ihr Bild auf dem Bildschirm sah und sprach eher wie eine freundliche Co-Moderatorin mit Holly und Phil als ein spießiger, zurückhaltender Royal.

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„Sie drehte einige Male sogar den Spieß um und bat Holly und Phil ihre eigenen Fotos einzusenden. Kurz zuvor sah man sie im Interview ohne Andeutungen von Selbstmitleid, als man sie fragte, wie sie mit dem Lockdown zurechtkäme. Stattdessen fragte sie die überraschten Moderatoren, wie sie und ihre Familien denn zurechtkämen.“

Kate und William legen ihren Focus auf den Bereich der psychischen Gesundheit. (Getty Images)

Judi äußerte sich außerdem lobend dazu, wie Kate „aussah, als würde sie Augenkontakt halten” und „aktives Zuhören demonstrierte, indem sie nickte, folgte und Dinge wiederholte“, obwohl sie mit ihrem Gesprächspartner nicht “Face-to-Face” war.

Sie fügte hinzu: „Es gab keinerlei Anzeichen, dass sie nervös war. Nur einmal verpatzte sie ein Wort und schloss dann die Augen, als würde sie sich innerlich rügen.

„Ansonsten lächelte sie und lachte mit gerunzelter Nase, zeigte aber auch Traurigkeit und Sorge, indem sie an ihren Lippen sog, oder eine Augenbraue anhob und nachdenklich vor dem Sprechen nach rechts blickte.

„Kates Körpersprache schließt die Lücke, die durch Distanz und Technologie entsteht, auf eine Art, von der andere Moderatoren noch etwas lernen können.”

Die Herzogin wurde für ihre Liebenswürdigkeit und Nahbarkeit gelobt. (WireImage)

Die Herzogin von Cambridge spricht mit “This Morning”-Moderatoren Phil und Holly über ihre Ausstellung „Hold Still“ und bittet das Land, ihre eigenen Fotos von ihrem Leben im Lockdown einzusenden.

Sie spricht darüber, wie sie ihre drei Kinder von zu Hause aus unterrichtet, witzelt darüber, wie George lieber die Schulaufgaben seiner kleinen Schwester macht als seine eigenen, und verriet, dass sie am Ende genauso schmutzig wie Louis war, als sie Fotos von seinen Kunstwerken machte.

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Im Gespräch über die Inspiration für ihr Projekt sagt sie: „Das Leben hat sich für uns alle völlig verändert. Es wäre interessant zu sehen, wie andere Menschen es durchleben.”

„Was mich interessiert sind die Menschen und wie sie das durchstehen. Denn wir sind dadurch alle miteinander verbunden. Dieser Gedanke hat mich dazu inspiriert, Porträts aus dem ganzen Land während dieser schwierigen Zeit auszustellen, damit wir alle auf einer menschlichen Ebene zusammenkommen und unsere Erfahrungen teilen können.“

Rebecca Taylor

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