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Warum Jonglieren so gesund ist

Ann-Catherin Karg
·Freie Journalistin
·Lesedauer: 3 Min.

Die ständigen Corona-Nachrichten zehren an den Nerven, das ewige Herumhocken im Homeoffice auch und die Freizeitmöglichkeiten sind nach wie vor ziemlich eingeschränkt. Zeit für ein Hobby, das nicht nur entspannt und Spaß macht, sondern auch schlau.

Jonglieren ist ein großartiges Hobby für Entspannung und Gehirntraining.(Symbolbild: Getty Images)
Jonglieren ist ein großartiges Hobby für Entspannung und Gehirntraining.(Symbolbild: Getty Images)

Mit einem Hobby völlig autark zu sein, was andere Menschen und Umgebungen angeht, ist in Zeiten von Kontaktbeschränkungen und geschlossenen Sportstätten der Jackpot. Noch einfacher gelingt der Einstieg, wenn sich die Ausrüstung in Grenzen hält und keine professionelle Anleitung durch einen Trainer erforderlich ist. Beim Jonglieren kommt all das zusammen und ist noch nicht alles: Ganz klar macht es längst nicht nur bei staunenden Kindern Eindruck, wenn man auf einmal anfängt, gekonnt mit bunten Bällen, Orangen oder anderen Gegenständen zu hantieren. Dazu kann man sich mit immer neuen Tricks ständig weiter entwickeln, herrlich und schnell entspannen und noch dazu sein Gehirn trainieren.

Die Gehirnhälften werden besser vernetzt

Linke und rechte Gehirnhälfte sind über einen Balken miteinander verbunden, in dem rund 300 Millionen Nervenleitungen aktiv sind. Beim Jonglieren, wo es um die Zusammenarbeit beider Hände und damit auch beider Gehirnhälften ankommt, wird diese Region besonders stimuliert und trainiert. Dazu sorgt die Bewegung der Arme beim Werfen und Fangen für eine bessere Durchblutung. 

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Das Gehirn wird also mit einer extra Portion Sauerstoff versorgt, wodurch die Konzentration geschärft und die Wahrnehmung gefördert wird. Zudem wird das Protein BDNF gebildet, durch das neue Gehirnzellen gebildet werden. Wer regelmäßig jongliert, sorgt nachweislich für ein Wachstum des eigenen Gehirnvolumens und eine Verbesserung seiner Gehirnleistung.

Jonglieren kann jeder lernen

Die gleichmäßige Bewegung und die Konzentration wirken sich ebenfalls positiv aus: Die Gedanken drehen sich nicht mehr um Dinge, über die wir uns gerade noch aufgeregt haben und die Bewegung bewirkt, dass Stresshormone abgebaut werden. Wer jetzt denkt, dass der Ballsport nur etwas für besonders geschickte Menschen mit ausgeklügelter Koordinationsgabe ist, irrt. Mit ein bisschen Ausdauer und genug Training kann jeder auch noch in fortgeschrittenem Alter jonglieren lernen.

Die Grundzüge des Jonglierens

Die Grundzüge des Jonglierens sind schnell erklärt und mit ein bisschen Übung auch relativ schnell erlernt. Gestartet wird zunächst mit einem Ball. Diesen wirfst du in einem Bogen von der rechten in die linke Hand und zurück. Klappt das gut, kommt der zweite Ball dazu. In jeder Hand einen Ball startest du, indem du den Ball in der rechten Hand nach oben wirfst. Hat er den höchsten Punkt erreicht, wirfst du den Ball in der linken Hand. Schaffst du es, beide Bälle mit der jeweils anderen Hand sicher zu fangen, kannst du weiter machen.

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Willst du mit drei Bällen jonglieren, startest du mit zwei Bällen in der rechten Hand. Den vorderen wirfst du nach oben, schießt am höchsten Punkt den Ball aus der linken Hand nach, die linke Hand fängt den ersten Ball aus der rechten und der zweite wird ebenfalls nach oben geworfen und so geht es (im Idealfall) immer weiter. Für den Anfang kannst du die Bälle auch erst einmal auf den Boden fallen lassen und nur eine Runde lang die Würfe üben.

Anfangsübungen und unzählige Tricks für Anfänger und Fortgeschrittene findest du ganz leicht in zahlreichen Online-Videos.

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