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Warren Buffett verteidigt seine Kapitalrückführungsstrategie

Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst
·Lesedauer: 3 Min.

Eines wissen wir: Warren Buffett setzt bei Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) bei den Kapitalrückführungen auf Aktienrückkäufe. Das Orakel von Omaha investierte zuletzt im ersten Quartal dieses Börsenjahres 6,6 Mrd. US-Dollar in die eigene Aktie. Mit diesen finanziellen Mitteln hat der Starinvestor knapp über 1 % der Aktienbasis gekauft und eingezogen.

Das ist kein rekordverdächtiges Volumen, aber ein hohes. Warren Buffett investierte auch im Gesamtjahr 2020 schließlich rund 24,7 Mrd. US-Dollar in Berkshire Hathaway. Das ist seine größte Investition in diesem Jahr gewesen, was wirklich bemerkenswert ist.

Im Rahmen der diesjährigen Hauptversammlung hat Warren Buffett diese Strategie bei den Kapitalrückführungen verteidigt. Hier ein paar spannende Aussagen, die man als Investor von Berkshire Hathaway für den Moment kennen sollte.

Warren Buffett: Worte zu den Kapitalrückführungen

Wie gesagt: Es ist erneut der Kontext der Hauptversammlung, in dem das Orakel von Omaha ein paar Worte zu den eigenen Entscheidungen verloren hat. Das umfasste auch die Aktienrückkäufe bei Berkshire Hathaway, die im Moment für reichlich Diskussion sorgen dürften. Hier eine spannende Aussage, die jetzt überaus relevant ist:

Ich finde es fast unmöglich, einigen der Argumente zu folgen, die vorgebracht werden, dass es schrecklich ist, Anteile von einem Investor zurückzukaufen, wenn sie lieber Geld haben möchten, und man es zu Preisen tun kann, der für die Investoren, die [bei Berkshire Hathaway] bleiben, vorteilhaft ist.

Warren Buffett stellt eine ganze Menge klar. Erneut ist es dabei besonders wichtig, dass das Orakel von Omaha in seine eigene Aktie investiert, weil er überzeugt ist, dass die Aktie preiswert und damit vorteilhaft für die Investoren ist. Andere Investoren würden für ihre Anteilsscheine im Gegensatz Cash bekommen. Für den Starinvestor ist es für jeden daher eine Win-win-Situation, je nachdem, was man eben möchte.

Zudem betont Warren Buffett indirekt, dass Aktienrückkäufe langfristig orientiert immer einen Effekt haben. Und zwar einen langfristig orientierten. Die Anzahl der Aktien bleibt schließlich konsequent reduziert und schafft damit Mehrwerte für Investoren.

In diesem Kontext betont das Orakel von Omaha auch mit einer zweiten Aussage, dass Aktienrückkäufe der beste Weg sind, um den Einsatz für diejenigen zu erhöhen, die investiert bleiben wollen. Der eigene Anteil wird damit konsequent größer, und zwar ohne selbst weiter investieren zu müssen.

Es dürfte weitere Rückkäufe bei Berkshire Hathaway geben

Die Aussagen der diesjährigen Hauptversammlung zeigen mir daher eines: Warren Buffett dürfte auch in den kommenden Quartalen und Jahren auf Aktienrückkäufe setzen, um Kapital an die Investoren zurückzuführen. Allerdings: Nur wenn es sich lohnt und wenn die Bewertung langfristig Werte für die Investoren schafft.

Ich bin daher zuversichtlich, dass es weitere Aktienrückkäufe bei Berkshire Hathaway geben dürfte. Das könnte ein wichtiges Mittel bleiben, um Werte für die Investoren zu kreieren.

Der Artikel Warren Buffett verteidigt seine Kapitalrückführungsstrategie ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt die folgenden Optionen: Short June 2021 $240 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2023 $200 Put auf Berkshire Hathaway (B shares) und Long January 2023 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

Motley Fool Deutschland 2021