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Warren Buffett trinkt fünf Dosen Cola pro Tag — darum ist er nach fast 50 Jahren von Pepsi umgestiegen

·Lesedauer: 3 Min.

Warren Buffett konsumiert bekanntlich fünf Dosen Cola pro Tag. Allerdings trank er fast 50 Jahre lang Pepsi und wechselte nur deshalb zu Cola, weil ein alter Nachbar intervenierte, schrieb Glen Arnold in "The Deals of Warren Buffett Volume 2: The Making of a Billionaire" (Die Geschäfte von Warren Buffett Band 2: die Entstehung eines Milliardärs).

"Ich bin ein Viertel Coca-Cola", sagte der mittlerweile 90-jährige Investor im Jahr 2015 zu "Fortune" und erklärte, dass das Getränk 25 Prozent seiner täglichen Kalorienzufuhr ausmache. Buffetts Geld ist seinem Geschmack gefolgt: Sein Konglomerat Berkshire Hathaway besitzt etwa zehn Prozent von Coca-Cola, eine Beteiligung im Wert von rund 22 Milliarden US-Dollar.

Das sogenannte Orakel von Omaha mag Cherry-Coke besonders gern. Als das Getränk 2017 in China auf den Markt kam, stimmte er zu, dass eine Karikatur von ihm auf die Dosen geklebt werden durfte, und lehnte es ab, dafür eine Gebühr zu verlangen, sagte er dem Portal "Yahoo Finance".

Buffett war jedoch Coca-Cola gegenüber nicht immer so loyal. Sein Sohn Howard nannte ihn wegen seiner Vorliebe für das Getränk von Coca-Colas Konkurrenten Pepsi "Pepsi Warren", erzählte einer von Howards Kindheitsfreunden "CNBC". Buffett wechselte schließlich nur zu Coke wegen Don Keough, eines Kaffeeverkäufers, der gegenüber von Buffet in Omaha wohnte, schrieb Arnold.

Im Jahr 1960 schaute Buffett bei Keough vorbei, um ihm mitzuteilen, dass er eine Partnerschaft gründen wolle, und fügte hinzu: "Wenn Sie mir 10.000 Dollar geben, kann ich vielleicht etwas damit anfangen." Keough war skeptisch Buffett gegenüber, da sein Nachbar keinen konventionellen Job hatte und tagsüber Zeit fand, seine Kinder zu bespaßen. "Ich hatte das Geld nicht, aber ich hätte es mir von meinem Vater leihen können. Aber können Sie sich vorstellen, einem Mann 10.000 Dollar zu geben, der morgens nicht aufsteht und zur Arbeit geht?", sagte Keough in einem Fernsehinterview mit dem ehemaligen Disney-Chef Michael Eisner. Keough hat sich da etwas entgehen lassen. Eine Investition von 10.000 Dollar bei Buffett hätte 2018 ganze 93 Millionen Dollar wert sein können, schätzt Arnold.

Eine Demonstration von Verhaltensflexibilität

Keoughs Unternehmen wurde schließlich 1964 von Coca-Cola aufgekauft, und er stieg in der Unternehmensleitung auf, bis er 1981 Präsident und Chief Operating Officer des Konzerns wurde. Vier Jahre später las er in einer Zeitschrift, dass Buffett ein Fan von Pepsi-Cola Cherry war. Kurzerhand schrieb er seinem ehemaligen Nachbarn und bot ihm an, ihm einige Proben der noch in der Entwicklung befindlichen Cherry-Coke zu schicken, die er als "Nektar der Götter" bezeichnete. Die Proben trafen ins Schwarze. 1986 warnte Buffett seine Aktionäre auf der jährlichen Versammlung von Berkshire Hathaway vor einer Veränderung.

"Nach 48 Jahren der Treue zu einem Erfrischungsgetränk ist euer Vorsitzender in einer beispiellosen Demonstration von Verhaltensflexibilität zur neuen Cherry-Coke übergegangen. Von nun an wird sie das offizielle Getränk der Jahresversammlung von Berkshire Hathaway sein", sagte Buffet.

Keough ist nicht nur für Buffetts Lieblingsgetränk verantwortlich. Seine Führung von Coca-Cola – in Verbindung mit dem Börsencrash im Oktober 1987 und dem robusten Wachstum und den starken Fundamentaldaten des Unternehmens – führte dazu, dass Buffett zwischen 1988 und 1994 Aktien des Unternehmens im Wert von 1,3 Milliarden Dollar kaufte, schrieb Arnold.

Dieser Text wurde von Mascha Wolf aus dem Englischen übersetzt. Das Original findet ihr hier.

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