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Warren Buffett & 145 Mrd. US-Dollar in Cash: Eine Erklärung

·Lesedauer: 2 Min.
Warren Buffett, CEO Berkshire Hathaway

Warren Buffett sitzt weiterhin auf jeder Menge Cash. Per Ende des letzten Quartals konnte der Betrag auf 145 Mrd. US-Dollar beziffert werden. Oder anders ausgedrückt: Die Cash-Position ist im börsennotierten Portfolio von Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) die größte Beteiligung.

Das schafft natürlich Möglichkeiten, auf die viele Investoren bauen und vermutlich auch Warren Buffett. So mancher Investor dürfte inzwischen jedoch gefühlt zu lange warten, bis das Orakel von Omaha eine entsprechende Einsatzmöglichkeit findet.

Es gibt jedoch ein Zitat, das erklärt, warum der Starinvestor seine Schäfchen noch im Trockenen lässt. Ob es für dich ausreichend ist, um den Ansatz zu verstehen, ist natürlich eine andere Frage. Allerdings dürften wir hiermit das Orakel von Omaha und seinen Weg besser einordnen können.

Warren Buffett: Ein Zitat über Cash

Es ist vielleicht überraschend, womöglich auch nicht, aber Warren Buffett hat auch ein Zitat über Cash geprägt. Das Orakel von Omaha hat damit eigentlich zu jedem Umstand beim Investieren bereits etwas gesagt. Eine Erkenntnis, die bemerkenswert ist. Hier kommt jedenfalls die Aussage, die seine 145 Mrd. US-Dollar in Cash in den richtigen Kontext rücken könnte:

Es ist schmerzlich, auf so viel Geld zu sitzen. Aber noch schmerzlicher ist es, etwas Dummes damit anzustellen.

Warren Buffett gibt im Rahmen dieser Aussage zu, dass Cash einerseits Schmerzen oder Einbußen bei der Rendite bringt. Das ist jedem Investor natürlich klar: Liquide Mittel bringen kaum etwas an Rendite. Im Endeffekt handelt es sich hierbei um verschenktes Potenzial. Immerhin: Das Orakel von Omaha kann auf Aktienrückkäufe setzen, um den Betrag nicht größer werden zu lassen. Wenn wir allerdings zurückblicken, so erkennen wir: Einen Abbau hat es kaum gegeben.

Allerdings ist das eine bewusste Entscheidung bei Warren Buffett. Der Starinvestor wägt auch hier die Opportunitätskosten gegenüber einem bewussten Verzicht auf Rendite ab. Die schlechtere Wahl, was man mit Cash anfangen könnte, ist für ihn nämlich eine unkluge, womöglich im Nachhinein sogar teure Investitionsentscheidung. Natürlich ein cleverer Ansatz.

Trotzdem dürften viele Investoren von Berkshire Hathaway inzwischen sagen: In den vergangenen Jahren gab es jede Menge verschenkter Chancen. Das mag sein. Allerdings ist Warren Buffett bekannt dafür, dass er die außergewöhnlichen Gelegenheiten mit den besten Chance-Risiko-Verhältnissen versucht am Schopf zu packen. Zudem könnte das Orakel von Omaha versuchen, auf größere Übernahmen zu setzen, anstatt kleinere Beteiligungen einzugehen.

Spannend!

Warren Buffett dürfte daher noch einen Plan mit seinen 145 Mrd. US-Dollar in Cash verfolgen. Ob er gut ist und ob er bald in die Tat umgesetzt werden kann? Das sind Fragen, die ich natürlich auch nicht beantworten kann. Ich baue jedoch darauf, dass der Starinvestor unentwegt Möglichkeiten gegeneinander abwägt. Dieses Zitat spricht für mich jedenfalls dafür.

Der Artikel Warren Buffett & 145 Mrd. US-Dollar in Cash: Eine Erklärung ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt die folgenden Optionen: Short January 2023 $200 Put auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2023 $265 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Long January 2023 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

Motley Fool Deutschland 2021

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